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Woran erkennt man eine Migräne und was hilft dagegen?

Migräne ist eine Volkskrankheit an der meist mehr Frauen (Migräne bei Periode), als Männer leiden. Was genau Migräne eigentlich ist und was dagegen hilft, soll in diesem Artikel verdeutlicht werden.

Was ist Migräne und welche Phasen durchläuft sie?

Etwa 10% der Bevölkerung leidet an Migräne. Das Wort Migräne stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "halber Kopf". Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der meist mehr Frauen als Männer leiden (ca. dreimal so häufig/ hormonell bedingt). Klassischerweise wird die Migräne als zyklisch auftretender, Anfall ähnlicher halbseitig pulsierender Kopfschmerz wahrgenommen, der durch Begleitsymptome, wie Übelkeit und Erbrechen gekennzeichnet ist. Hin und wieder leiden Migränepatienten zusätzlich an einer Licht- und/ oder Geräuschempfindlichkeit (ebenfalls Symptome). Bei etwa 15- 20 % der Betroffenen lässt sich vor auftreten des eigentlichen Kopfschmerzes eine so genannte Aura (Migräne Aura) erkennen. Die Aura lässt sich zusammenfassen als meist optische (Migräne mit Sehstörungen) und/ oder sensible Wahrnehmungsstörung. In manchen Fällen sind auch motorische Beeinträchtigungen denkbar. Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Migräne. Bei Menschen im Alter von 25 bis 45 Jahren wird Migräne am häufigsten diagnostiziert. Jede Migräne durchläuft Phasen, wobei nicht zwangsläufig jeder Migränepatient alle Phasen durchlaufen muss. Üblicherweise gibt es während eines Migräneintervalls (Migräneanfall) folgende Phasen: Phase 1: Vorbotenphase
Phase 2: Auraphase
Phase 3: Kopfschmerzphase
Phase 4: Rückbildungsphase Migränesymptome sind nicht alle gleichzusetzen. So ist z.B. zwischen Vorbotensymptomen und den Symptomen der Aura zu unterscheiden. Vorbotensymptome sind Symptome, die mentale, psychische, vegetative und neurologische Krankheitszeichen beinhalten. Migräneattacken basierend auf Vorbotensymptomen kristallisieren sich bei mindestens 30 % der Erkrankten heraus. Diese hier erwähnten Vorboten äußern sich häufig in Form von Müdigkeit, häufigem Gähnen und Geräuschempfindlichkeit. Zu dieser Form der Beschwerden kommen zumeist Störungen des Magen-Darm-Tracktes, hin zu Verstopfung. Ebenfalls nicht unüblich sind Heißhungerattacken des MIgränepatienten, welche auf ein Migräneintervall hindeuten. Die nächste Phase ist die Auraphase, welche wie bereits beschrieben Einschränkungen u.a. im Bereich des Sehens mit sich bringt. Die darauf folgende Kopfschmerzphase durchläuft jeder Migränepatient. Schmerzen im Bereich von Schläfe, Augen (-Migräne) und Stirn, meist halbseitige Beschwerden sind keine Seltenheit. Die letzte Phase nennt sich Rückbildungsphase, in der sich der Körper meist vollständig erholt.

Welche Hilfe gibt es bei Migräne?

Viele Menschen fragen sich, "was kann ich gegen Migräne tun?!".Da sehr viele Menschen von dem Krankheitsbild Migräne betroffen sind, gibt es mehrere Möglichkeiten der Behandlung. Zum einen sind schmerzstillende Präparate auf dem Markt, (wie z.B. Ibuprofen Migräne), zum anderen besteht die Möglichkeit einer Behandlung in einer speziellen Migräneklinik (ambulant und stationär). Das Konzept der Migräneklinik beinhaltet u.a. ein spezielles Training, um seine Migräne im Alltag unter Kontrolle zu bringen. Für alle an Migräne leidenden Patienten stellt sich die Frage, wer einen solchen Klinikaufenthalt finanziert, hier sei gesagt, dass die Behandlung bei allen privaten und gesetzlichen Krankenkassen zugelassen ist.

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