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Wohnung: Ab wann ist die Miete zu teuer?

Jeder zahlt in seinem Leben ein Haus ab. Manche ihr eigenes, manche das des Vermieters. Ab wann also lohnt es sich, über die eigenen vier Wände nachzudenken?

Ein Leben lang zur Miete

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vermeldet: Nur gut vierzig Prozent der Menschen in Deutschland sind Wohneigentümer. Damit wohnen fast sechzig Prozent der Deutschen ein Leben lang zur Miete. Die Gründe sind vielfältig: Viele können sich schlichtweg kein Eigentum leisten und finden sich daher damit ab, Mieter zu bleiben. Einige wollen sich nicht festlegen und sich mit einer eigenen Immobilie belasten, weil sie flexibel bleiben wollen. Wiederum andere haben einfach noch nie über die Möglichkeit nachgedacht, ein Haus zu kaufen. In manchen Fällen allerdings kann es durchaus sinnvoll sein, sich genau darüber einmal Gedanken zu machen.

Ein Haus zur Miete - ein teures Vergnügen

Denn die Mieten steigen. Besonders in den Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt klettern die Mietpreise kräftig nach oben. Und wer nicht unbedingt in der schlechtesten Gegend der Stadt wohnen möchte, der zahlt - und das jeden Monat. Bei Wohnungen mag der Mietpreis noch halbwegs akzeptabel erscheinen. Interessant aber wird es, wenn es um das Mieten von Häusern geht. Im Ballungszentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen etwa muss man für Häuser zur Miete bei einer Größe von circa 130 Quadratmetern durchaus mit einer Kaltmiete zwischen 850 und 1100 Euro rechnen - je nach Lage und Zustand des Objekts. Hinzu kommen dann noch die Nebenkosten, bei denen neben Kabelanschlussgebühren, Müllabfuhr und Schornsteinfeger auch diverse Versicherungen und die Grundsteuer mit einkalkuliert werden müssen. Schnell kostet dann ein solches Mietshaus im Monat zwischen 1300 und 1500 Euro.

Die langfristig günstigere Alternative - der Hauskauf

Die zweifelsfrei bessere Alternative könnte also sein, ein Haus nicht zu mieten, sondern zu kaufen. Die monatliche Belastung bleibt zwar auf den ersten Blick dieselbe. Man darf allerdings nicht vergessen, dass ein Hauskauf die Möglichkeit beinhaltet, selbst festzulegen, wie hoch die monatliche Rate sein soll. Wer sich statt 1000 Euro im Monat nur 800 Euro leisten kann, der zahlt einfach länger bei der Bank ab. Welches Modell für einen das richtige ist und welche Förderungen in Betracht kommen, muss dann zusammen mit dem Bankberater im Einzelfall besprochen und entschieden werden. Was aber für jeden Wohneigentümer gilt, ist ein unschlagbarer Vorteil: Ist das Haus erst einmal abbezahlt, gehört es einem selbst. Langfristig gesehen wirtschaftet man also in die eigene Tasche und nicht in die des Vermieters.

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