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Dubai-Jobs: Eine Karriere für Reisemutige.

Das Steuerparadies Dubai wirkt trotz globaler Weltwirtschaftskrise immer noch als Magnet für Karrieren von Auswanderungswilligen. Deutsche Ingenieurskunst verbunden mit der eigenen Dubai -ob wird am höchsten Turm der Welt, dem Burj Dubai, festgemacht.

Deutsche Ingenieurskunst im Burj Dubai

Fünf Jahre haben am Ende 14.000 Mann in drei Schichten gearbeitet. Die 124. Etage wurde als Aussichtsplattform mit Außenterrasse entworfen und umgesetzt. Außerdem gibt es noch einzigartig zu sehen: 20 Terrassen, 20 Schwimmbäder mit je 50 Meter Beckenlänge und ein Freiluft-Pool im 78. Geschoss. Interessant sind auch die 54 Aufzüge des amerikanischen Unternehmens Otis. Der schnellste Lift legt 500 Meter in kaum einer Minute zurück, das kommt einer Geschwindigkeit von 36 Stundenkilometern gleich. Wie im Flugzeug tritt deshalb ein automatischer Druckausgleich ein. Daneben bediente man sich beim Bau und bei der Innenausstattung des Burj Dubai vieler deutscher Unternehmen: Der Parketthersteller Lopark aus dem rheinischen Niederzier konnte den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte verbuchen. Für 900 Appartements exportierte und verlegte das Unternehmen gesamt 95.000 Quadratmeter Parkett. Dafür wurde eigens die Holzart Muiracatiara eingekauft. Nur die „einfachsten“ der Luxusappartments wiesen Badewannen aus Alabaster auf. Den Rest der höherwertigen Sanitäranlagen lieferte die Firma Duravit aus Bad Hornberg: 4.000 Toiletten, 1.000 Waschtische und 1.600 Badewannen wurden im Burj Dubai aufgebaut. Bei dieser Masse leistete man sich auch noch den Stardesigner Philippe Starck. Das Unternehmen aus dem Schwarzwald hat vorher viele Fünf-Sterne-Hotels rund um die Weltkugel ausgestattet. Securitas richtete die Sicherheitszentrale im Burj Dubai ein. Kabellose Videokameras und Finger-Prints sichern das Gelände und den Zugang zu „gewissen“ Zimmern und Suiten ab. Ein eigener Raum wurde für den 24/7 Betrieb eingerichtet. Dabei konnten viele Arbeiten in Deutschland erledigt werden. Türklinken und Beschläge für rund 13.000 Türen im Burj Dubai stammen vom Unternehmen Dorma aus Velbert. Acht große und automatisch betriebene Karusselltüren bewirken den sicheren Zugang in das höchste Gebäude der Welt.

Fazit zu Dubai

Nur wer sich im Vorfeld genau erkundigt und einen entsprechenden Arbeitsvertrag hat, sollte das Risiko Dubai eingehen. Denn nur solch ein Projekt auf Zeit gleicht zwar die monetäre „Auszeit“ aus und hilft bei der Gewinnung neuer Erfahrung, gleichzeitig bleibt man ein geduldeter Fremder in Dubai – und auch bei seiner Rückkehr in die deutsche Arbeitswelt.

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Der Volksmund behauptet: „Wer nichts wird, wird Wirt“. Und Gymnasiasten fügten vor fünfzig Jahren hinzu: „Notfalls Betriebswirt“. Diese Zeiten sind längst vorbei. Zumindest im Norden Deutschlands geht es dem Gastgewerbe abgrundtief schlecht. So schlecht, dass Spötter meinen, wer bei der Ordnungsbehörde die Schankerlaubnis – vulgo Konzession – beantrage, müsse nicht nur nachweisen, dass er sich von Industrie- und Handelskammer und Gesundheitsamt habe informieren und belehren lasen, sondern auch, dass er das Gelübde etwaiger Armut abgelegt habe.