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BA Studium Transkulturelle Kommunikation

Häufig wird das Bachelorstudium "Transkulturelle Kommunikation" mit einem Sprachkurs verglichen. Was hinter diesem Glauben liegt und was man über diese Studienrichtung wissen sollte.

Das Bachelorstudium Transkulturelle Kommunikation dauert sechs Semester und ist die Grundlage für das Masterstudium Dolmetschen und Übersetzen. Grundlegendes Der Studierende beginnt das Studium mit Kursen in seiner Muttersprache und mindestens zwei Fremdsprachen. Zu Beginn muss ein bestimmtes Wissenslevel für die Fremdsprachen mittels Spracheinstufungstest nachgewiesen werden.
Dieses Level variiert je nach Fremdsprache. Bringt man für eine Fremdsprache kein Vorwissen mit, absolviert man im ersten Semester einen Intensivkurs in dieser Sprache. Sprachkurse Sowohl für die Muttersprache als auch für die gewählten Fremdsprachen werden Sprachkurse abgehalten. Hierbei geht es aber nicht rein um die Erlernung von Grammatik und Vokabeln.
In den Landeskunde- und Kulturteilen des Kurses werden Geschichte, kulturelle Aspekte der Länder in denen die jeweiligen Sprachen gesprochen werden, und aktuelle Angelegenheiten ebenso besprochen.
Somit sind die Kurse nicht rein zur Sprachvermittlung gedacht, sondern dienen der Vermittlung kultureller und kommunikativer Kompetenzen.
Außerdem werden Studierende auf Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen trainiert, damit im Berufsleben mögliche Verständigungsschwierigkeiten umgangen werden können. Wissenswertes Der häufige Glaube, dass das Studium Transkulturelle Kommunikation wie ein Sprachkurs angesehen werden kann, kann nicht verifiziert werden.
Durch die Sprachkurse, bei denen Anwesenheitspflicht herrscht, gibt es eine relativ große Stundendichte. Außerdem gibt es im Gegensatz zu den Vorlesungsprüfungen nur einen Prüfungstermin. Zu den Endklausurzeiten kann es also auch zu Stress kommen. Abschließend sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht nur Grammatik- und Vokabelwissen verlangt werden, sondern auch geschichtliches und kulturelles Interesse sollten vorhanden sein.
Auch Elemente der Sprachwissenschaft können gelehrt werden, da Dolmetscher und Übersetzer auch über Kenntnis von Satzstellungen und kleinste Satzelemente verfügen müssen. Fazit Für Sprachbegeisterte, zukünftige DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen mit geschichtlichem und kulturellem Interesse, die nicht davor zurückschrecken, einmal auf kurze Zeit zu lernen und relativ viel Zeit zu investieren ist das Bachelorstudium "Transkulturelle Kommunikation" bestimmt die richtige Studienrichtung.

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