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Verbale und non-verbale Kommunikation: Wie man lernt zwischen den Zeilen zu lesen, um das Kind besser zu verstehen

Was ist Kommunikation? Kommunikation ist der gegenseitige Austausch von Informationen und Gefühlen über Sprache, Gestik und Mimik. Sie findet alltäglich bewusst oder auch unbewusst statt und sollte gelernt und geübt sein.

Die 1000 Gesichter eines Babys

Die Mimik eines Säuglinges ist phänomenal und nie wieder in unserem Leben haben wir solch eine große Anzahl von Mimik und Gestik. Ist es doch häufig für den Säugling eine Art verbale und non-verbale Sprache zwischen ihm und seinen Eltern. Dem eigentlichen Sprechen steht die non-verbale Kommunikation gegenüber. Das heißt, die Körpersprache, der Blick der Augen oder auch die Mimik spielen eine große Rolle. Jeder versteht ein Lachen, ein Weinen. Dazu bedarf es keiner Worte. Auch das Aufstampfen mit dem Fuß eines Kleinkindes, um etwas durchzusetzen, ist verständlich. Die verbale Kommunikation, die Worte geben zumeist ein klares Bild wieder. „Ich möchte ein Eis“, versteht jeder. Der sehnsüchtige Blick zur Eisdiele, ohne Worte, muss in diesem Moment gesehen und beachtet werden. Das Verschränken der Arme vor der Brust, das einfache Stehenbleiben auf der Straße oder die Hände zu Fäusten ballen, sind Gestik Beispiele, welche bekannt sind und ohne Probleme verstanden werden.
Bereits zu Beginn des neuen Lebens der Babys und der Eltern entwickelt sich eine eigene Sprache. Eine Sprache, die zumeist nur die Eltern und das Kind kennen. Es ist eine erste Symbolsprache. Kommunikationsformen, welche non-verbal oder auch verbal formuliert werden. Die erste Sicherheit kann sich entwickeln. Das Baby merkt sehr früh, dass mit bestimmten Lauten und Gesten seinerseits durch die Bezugsperson verstanden wird. Eine Reaktion entsteht und das Kind spürt die Befriedigung seiner Wünsche.

Zuhören ist Kommunikation

Kommunikation heißt auch zuhören können. Zuhören und auf geringe Nuancen in der Sprache, der Mimik oder Gestik zu achten. Ein wiederholtes, langsames zur Schule gehen, ein „Trödeln“ kann auf beginnende Schulprobleme oder Ängste deuten. Selbstverständlich gibt es sogenannte „Trödler“. Dieses deutet sich jedoch anders und ist den Eltern zumeist seit Beginn bekannt. Formulierungen wie „Bauchschmerzen“ oder ähnliches sind ebenfalls häufig nicht nur somatische Beschwerden. Ein Problem, mit dem das Kind nicht umgehen kann, kann die Ursache sein. Eine außergewöhnliche Stille bei einem sonst lebhaften Kind, können ebenso versteckte Botschaften enthalten. Es gilt das Kind in seinem sozialen Umfeld wie die Familie zu beobachten, um dann zur richtigen Zeit eine tragende Kommunikation aufzubauen.
Kinder wollen ernstgenommen werden. Sei es als Baby, Kleinkind oder Teenager. Sie möchten nicht immer reden oder können es auch nicht und erwarten von den Eltern, dass sie in der Lage sind, non-verbale Reaktionen zu verstehen. Ein Nachfragen, in Form einer Validierung, indem man etwas wiederholt, um dann anschließend seine Gedanken mitzuteilen, ist eine Kommunikation, die das Kind stehen lässt und in seinen Gedanken eher akzeptieren kann. Informationen finden sich auch unter [[www.familie.de|http://www.familie.de/]].

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