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Emotionale Intelligenz: Was sagt sie über uns aus?

Emotionale Intelligenz beschreibt Fähigkeiten im Umgang mit sich selbst als auch im Umgang mit Anderen.

Emotionale Intelligenz, was ist das eigentlich?

Der Begriff der emotionalen Intelligenz wurde im wesentlichen von Daniel Goleman und Peter Salovey geprägt. Ein ähnlich verwendeter Begriff, der noch mehr einer Veränderbarkeit betont lautet emotionale Kompetenz. Die emotionale Intelligenz gliedert sich nach Goleman in verschiedene Unterbereiche: - Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung der eigenen Emotionen sowie die Kenntnis eigener Stärken und Schwächen,
- Selbstregulierung und Selbstkontrolle fördert die Möglichkeit, in Entscheidungen einen Schritt zurückzutreten, um den Überblick zu behalten.
- Selbstmotivation als Fähigkeit, sich selbst anzutreiben, Engagement und Initiative zu zeigen.
- und schließlich fördert Empathie die Fähigkeit, andere zu verstehen. Damit beinhaltet der Komplex emotionaler Kompetenzen eine Vielzahl an Basisfähigkeiten, die – sofern vorhanden – vieles im Leben vereinfachen: - Wir werden entscheidungssicherer, auch im Rahmen intuitiver Entscheidungen.
- Wir werden selbstsicherer im Umgang mit den eigenen Emotionen, aber auch im Umgang mit anderen, da wir klarer wissen, was wir können und wollen.
- Wir werden können uns selber antreiben und uns auch Krisen leichter selbst herausholen.
- Wir können uns in andere besser hineinversetzen und einen Perspektivwechsel vollziehen. Der Begriff der Empathie dahinter ist somit eine Grundvoraussatzung für einen sozialen Umgang miteinander und somit auch für das Konstrukt der sozialen Kompetenzen. Faustlos
Der letzte Punkt ist gerade für gewalttätige Kinder von immenser Bedeutung und wird im Anti-Gewalt-Training "Faustlos" entsprechend berücksichtigt. Denn erst, wenn ich die Schmerzen dessen, der bereits am Boden liegt selber empathisch nachvollziehe, werde ich auch entsprechend rückhaltend agieren. Gerade Jungs, die im Vergleich zu Mädchen einen schlechteren Zugang zu ihrem Körper und ihren Emotionen haben, fällt dies oftmals schwer. Emotionale Kompetenzen sind oftmals genau der Faktor, der Menschen Erfolg haben lässt. Fachliche Kompetenzen sind wichtig, werden allerdings auch in jedem Beruf vorausgesetzt. Ein Mensch mit emotionalen Kompetenzen hingegen geht auf andere Menschen zu, übernimmt Verantwortung oder kann einen Streit schlichten, und das alles auf zwei festen Beinen.

Emotionale Kompetenzen erlernen

Es folgen einige Tipps zum Erlernen emotionaler Kompetenzen: - Die Selbstwahrnehmung kann mit Hilfe von Post-it's trainiert werden. Sprechen Sie mit ihren Kindern über Situationen, in denen sie Schmerzen o.Ä. hatten und kleben entprechend beschriftete Post-it's auf die entsprechenden Körperstellen, um einen guten Diskussionseinstieg zu haben.
- Die Selbstkontrolle kann durch Atemübungen trainiert werden.
- Die Selbstmotivation kann durch ein Ernstnehmen der Beweggründe von Kindern trainiert werden, z.B. indem in der Schule regelmäßig die Werte von Kindern mittels Fragebogen abgefragt werden. Wichtig: Fragen Sie auch, warum den Kindern diese Werte wichtig sind.
- Und schließlich: Schauen Sie sich Mimiken oder Körperhaltungen gemeinsam mit Kindern an und diskutieren Sie darüber, wie es dem entsprechenden Kind gerade geht.

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