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Ulrich Wickert: Biografie

Ulrich Wickert ist der wohl bekannteste deutsche Tagesthemen-Moderator, der bei der ARD tätig war. Er hat und prägt noch heute die Medienwelt in der Sparte der Nachrichten und ist aufgrund dessen ein sehr anerkannter Fernsehjournalist. Aber auch als Autor ist er aktiv und hat diverse Werke verfasst.

Ein Journalist in den Kinderschuhen

Ulrich Wickert erblickte am 2. Dezember 1942 das Licht der Welt in Tokio, wo sein Vater als Attaché des Rundfunks für die Deutsche Botschaft fungierte. Bis zum Jahr 1947 wuchs er in einem Dorf nahe dem Fuji auf. Schließlich kehrten seine Eltern nach Deutschland zurück und den Großteil seiner Kindheit verlebte Ulrich Wickert dann in Heidelberg. Ende der 50er Jahre zog er durch die beruflichen Verpflichtungen seines Vaters bedingt mit der Familie nach Paris. Hier schrieb er seinen ersten Artikel über den Eiffelturm für die Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg. Sein journalistisches Interesse baute er später auch als Autor bei der Schülerzeitung der Urspring-Schule aus, wo Uli Wickert auch sein Abitur ablegte. Nach der Reifeprüfung studierte er Jura und Politikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und war 1962 Stipendiat in Conneticut an der Wesleyan University. Im Anschluss begann er seine Karriere als Redakteur bei der ARD.

Die Karriere des Ulrich Wickert bei der ARD

Im Jahr 1969 begann Ulrich Wickert seinen Berufsweg als Journalist bei der ARD. Das Magazin "Monitor" bot ihm einen optimalen Ausgangspunkt. Hier wurde er als Redakteur eingesetzt und aufgrund seiner guten Französischkenntnisse auch nach Paris geschickt, um dort die Berichterstattung in Bezug auf die Wahlen im französischen Ablegerstudio der ARD zu unterstützen. 1977 arbeitete er als Korrespondent in Washington und initiierte zugleich die Dokumentation "Der Traum von einer besseren Welt“. Bereits ein Jahr später reiste Wickert zurück nach Paris und setzte seine Laufbahn dort fort. Der steile Weg auf der Karriereleiter wurde Anfang der 80er Jahre für den Deutschen fortgesetzt, als er zum Leiter des ARD-Studios in New York ernannt wurde. Zu diesem Zeitpunkte drehte Ulrich Wickert "Place de la Concorde": Eine bekannte Reportage über die Überquerung des zweitgrößten Platzes in Frankreich. 1996 bis 2001 übernahm er den Job des Nachrichtensprechers, vielmehr des Moderators, der Tagesthemen bei der ARD und prägte nachhaltig das Berufsbild des Journalisten in der Fernsehwelt.

Das beruflliche Dasein nach den Tagesthemen

Nach seinem Ausstieg bei der populären Nachrichtensendung widmete sich Ulrich Wickert seinem Dasein als Autor. Er verfasste zahlreiche Werke, die sich mit Frankreich, aber auch mit Deutschland und dem Leben im Allgemeinen befassen. Seit 2008 stellt er in der Hörfunksendung "Wickerts Bücher" einmal monatlich einen Autor und sein aktuellstes Werk vor. Tätig ist er zudem als Honorarprofessor für Journalistik an der Universität Magdeburg-Stendal. Wickert erhält bis heute diverse Auszeichnungen für seine beruflichen Leistungen, so zum Beispiel die Goldene Kamera. Zudem wurde er in die German Speakers Hall of Fame aufgenommen.

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