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Team Viewer: Das Remote Desktop Tool im Test

Ein Remotezugriff auf fremde Rechner ist sehr praktisch. Anstelle umständlicher Erklärungen am Telefon kann man dem Hilfesuchenden direkt, aber aus der Ferne an seinem eigenen Bildschirm weiterhelfen. Was moderne Fernwartungssoftware, wie das Programm Teamviewer alles kann, lesen sie hier.

Fernwartungssoftware - ein Überblick

Wer kennt nicht folgendes Problem: Ein Bekannter braucht Hilfe mit seinem Computer. Noch während des Gesprächs am Telefon wird klar, dass nur eine Einstellung in der Software abgeändert werden muss. Doch schnell wird das einfache Vorhaben zu einer Odyssee, wenn man es über das Telefon erklären soll. Ein Besuch beim Bekannten scheint die einzige Alternative zu sein. Doch das war einmal. Mit der Fernwartungssoftware TeamViewer holt man sich den Desktop des Bekannten über das Internet auf den eigenen Rechner.

Die Features und Voraussetzungen

Der Remote Zugriff mit Teamviewer ist dabei grundsätzlich kostenfrei, solange man privater Nutzer ist. Nur wer TeamViewer in seinem Unternehmen einsetzten möchte, muss auf die kostenpflichtige Version zurückgreifen. Welches Betriebssystem die Nutzer an beiden Enden verwenden, ist dabei egal. Die Remote Software ist für alle Microsoft Windows Versionen, Apples OS X und Linux verfügbar. Auch auf Smartphones läuft das Programm. Allerdings gibt es hier die Einschränkung, dass man lediglich den fremden Desktop über das Smartphone ansteuern kann. Anders herum - also die Fernwartung eines iPhones über den PC - klappt die Remotecontrol nicht. Damit die Fernwartung auch reibungslos zustande kommt und keine Aussetzer und Ruckler bei der Bedienung anfallen, ist eine schnelle Verbindung zwischen den Rechnern Pflicht. Zwar klappt es grundsätzlich auch mit ISDN und Co., doch das Arbeiten aus der Ferne ist dann unnötig zäh. Innerhalb eines Netzwerkes oder mit einer schnellen Breitbandanbindung funktioniert die Remote Wartung in der Regel problemlos.

Und los geht´s

Teamviewer muss auf beiden Systemen installiert sein und laufen. Nach dem Start des Programms nennt das Support Tool Benutzer-ID und Passwort. Das vierstellige Passwort ist dabei bei jedem Aufruf des Programms anders. Ein ungewolltes Einloggen in das eigene System aus der Ferne ist damit ausgeschlossen. Per Email oder Telefon teilt man dem Helfer die Nutzerdaten mit, damit dieser die Möglichkeit zum Remotezugriff erhält. Nach wenigen Klicks hat der Admin so den fernen Desktop auf seinem Rechner. Einfacher geht es kaum.

Fazit

TeamViewer ist eine ausgezeichnete Fernwartungssoftware. Sie ist extrem einfach in der Bedienung, sehr sicher und grundsätzlich kostenfrei. Bei sehr vielen PC-Problemen kann man so aus der Ferne helfen. Praktische Zusatzfunktionen wie die Möglichkeit Daten zu übertragen, runden das Programm zu einer klaren Empfehlung ab.

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