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Takeshi Kitano: Biografie

Der japanische Superstar Takeshi Kitano ist das bekannteste Gesicht des japanischen Kinos. Der Schauspieler, der seine Karriere als Komiker begann, erreichte vor allem mit "Takeshis Castle" weltweite Bekanntheit. Trotz seinen Ursprüngen als Komiker behandeln seine Filme meist ernste Themen.

Beat Takeshi - Der Anfang des Ruhms

Takeshi Kitano wurde im Januar 1947 in einer ärmliche Gegend der Stadt Tokyo geboren. Sein Vater gab sein spärliches Gehalt für seinen Beruf als Anstreicher hauptsächlich für Alkohol aus. Einzige Lichtquelle im Haus war eine Taschenlampe, die Kitano jedoch nicht einmal zum Lesen benutzen durfte, da sein Vater die Batterien schonen wollte. Takeshi Kitanos Mutter sorgte sich jedoch um die Ausbildung ihrer Kinder und ermöglichte ihm durch harte Arbeit ein Studium an einer Universität. Dieses brach Kitano allerdings früh ab und schlug sich mit Gelegenheitsjobs, unter anderen in einem Striplokal durch. Sein Ziel, ein erfolgreicher Komiker zu werden, sollte er bald erreichen, als er den bekannten Comedian Kaneko Kiyoshi kennenlernte. Die beiden gründeten das Duo "The Two Bats". Takeshi wurde daraufhin als "Beat Takeshi" in ganz Japan bekannt. Noch heute wird er im Abspann einiger Filme unter diesem Künstlernamen geführt.

Kitanos Filmkarriere

Nachdem "The Two Beats" in Japan enorm erfolgreich und populär wurden, trennte sich das Duo bald wegen künstlerischen Differenzen und beide Teile traten fortan solo auf. Zeitgleich beschloss Takeshi Kitano, eine Filmkarriere zu starten. Von seinen Fans, die ihn als Beat Takeshi kannten und lieben lernten, und vor allem seinen sarkastischen und beissenden Humor schätzten, wurde dieser Karriereschritt kritisch betrachtet. Denn anstatt von seinem Image zu profitieren und Komödien zu drehen, widmete sich Kitano in seinen Filmen vor allem ernsten Themen, drehte tragische Liebesgeschichten, Yakuza Thriller und Filme über die japanische Gesellschaft.

Internationaler Erfolg

Der Durchbruch als Filmemacher sollte Kitano dennoch gelingen. Der Film "Hana-Bi" gewann 1997 den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig. Kontroversen löste Takeshi Kitano später mit dem Actionfilm "Battle Royale" aus, in dem japanische Schüler auf einer Insel gegeneinander um Leben und Tod kämpfen müssen, während der Film vor allem bei Actionfans sehr beliebt ist, enthält er auch viele anspruchsvolle und sozialkritische Töne. Mit der Fernsehserie "Takeshis Castle", einer japanischen Fernsehsendung, in der Kandidaten einen Hindernisparcour überwinden müssen, landete Kitano seinen größten Erfolg. Die Sendung wurde in mehrere Länder exportiert und war so erfolgreich, dass sogar Folgen mit europäischen und amerikanischen Kandidaten gedreht wurden.

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