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Reiseführer New York: Harlem

Harlem - der Stadtteil New Yorks bildet eines der Zentren schwarzer Kultur in Amerika. Einst von holländischen Siedlern nach der niederländischen Stadt Haarlem benannt, wurde der Bezirk nach und nach zur Heimat afroamerikanischer Kultur und Lebensart. Harlem, das ist Gospel, Black Music, das berühmte Apollo Theatre. Harlem beginnt nördlich des Central Parks und reicht hinauf bis zur 155. Straße.

Ist Harlem gefährlich?

Nein, entgegen der landläufigen Meinung, Harlem sei ein schwarzes Ghetto, ist die Kriminalitätsrate nicht schlechter als in anderen New Yorker Stadtteilen. Gerade die vielen Kirchen mit ihren berühmten Gospelchören ziehen immer mehr Touristen nach New York Harlem.
Dem [[Apollo Theatre|http://www.apollotheater.org/]] sollten Sie einen Besuch abstatten. Hier traten in den zwanziger Jahren die Berühmtheiten auf. Heute werden dort junge Talente gefördert. Filme wie "Shaft" oder "Stirb langsam - Jetzt erst recht" spielen komplett hier und geben einen guten Überblick über das Leben hier.

Harlem ohne Kirchen - undenkbar!

Das Leben der Harlemer ist stark religiös geprägt. Es gibt daher in Harlem eine fast unüberschaubare Vielfalt an Kirchen, von Minikirchen in der Einzimmerwohnung bis zu den ganz großen Gospel-Tempeln und auch Moscheen. Auch der Islam hat sein Zentrum in New York. Der Bürgerrechtler Malcom X trat später dem Islam bei. An einem Sonntag an einem Gospel-Gottesdienst mitzumachen, das ist ein ganz großes Erlebnis.

Ein Viertel unter Denkmalschutz

Harlem ist zu einem Großteil denkmalgeschützt. Hier findet man sie noch, die langen Straßen mit den typischen "Brownstones". Die mehrstöckigen Ziegelhäuser prägen das Bild Harlems. Geschäfte, Läden, Restaurants und Clubs haben sich angesiedelt und laden zum Besuch. Nach Jahren des Verfalls ist Harlem wieder aufgeblüht. Hier taucht man ein in das richtige Leben und kann dabei gleichzeitig der Enge und Hektik Manhattans für eine Weile entfliehen. Hier kann man in aller Ruhe stöbern und einkaufen. Manhattan ist dann ganz weit weg. Am Abend sollte man einen Musicclub besuchen und sich ganz dem typischen Harlem-Feeling hingeben. Stars wie Harry Belafonte oder Sammy Davis jr. stammen von hier.

Wie kommt man hin?

Nach Harlem fährt man am Besten mit der U-Bahn. Auch die Water Taxis auf dem Hudson bieten sich an. Ist man bereits am Central Park, so ist ein Spaziergang empfehlenswert. Einfach bummeln und entdecken. Zurück ist man dann ganz schnell wieder mit der Metro.
Harlem hat seinen ganz eigenen Charme, manche zieht es öfter hierher, als zu den typischen Touristenzentren in Manhattan.

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