Digitale Spiegelreflex - Welche eignen sich am Besten um auch zu filmen?
Nichts geht über eine digitale Spiegelreflexkamera. Diese kosten oftmals weit über 1.000 Euro, doch muss man wirklich so viel ausgeben, um gute Bilder zu erhalten?
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DSLR Allgemein
Immer mehr Hobbyfotografen, darunter auch Anfänger, greifen zu einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR - digital single-lens reflex camera) statt einer normalen Digitalkamera. Der Grund ist relativ einfach, obwohl der Preis in der Regel recht hoch ist, lohnt sich die Anschaffung. Der Qualitätsunterschied der Bilder ist extrem hoch und eine Kamera kauft man schließlich nicht jeden Tag. Darüberhinaus sind die SLR Kameras heutezutage dank Autofocus und anderen Funktionen genauso einfach zu bedienen wie eine normale Kamera. Die Spiegelreflex Kameras machen weitaus besser Bilder als Kompaktkameras, da sie einen deutlich größeren Aufnahmesensor besitzen und somit weniger anfällig für Bildfehler und Bildrauschen sind. Gleichzeitig erlauben die Aufnahmesensoren höhere ISO-Werte und eine geringere Schärfentiefe, was besonders für Porträtfotos entscheidend ist.
DSLR für Anfänger
Dank dem technischen Fortschritt werden die Digital SLRs immer billiger. Bereits ab 300 Euro findet man die ersten Einsteigermodelle, die für Anfänger bestens geeignet sind. Die Hauptunterschiede zu den Elite-Modellen liegen in der Ausstattung. Die Einsteigermodelle verfügen meist nicht über HD-Videofunktion und eignen sich somit nicht, um Filme zu drehen. Weiterhin fehlt in der Regel ein Bildstabilisator und auch die Motivvorschau (Live-View) ist oftmals nicht vorhanden. Dennoch machen die günstigen DSLR sehr gute Bilder und sind den Preis wert.
Canon oder Nikon
Bei der Wahl der richtigen Spiegelreflexkamera zum Drehen von Filmen sollte man nicht nur auf die Ausstattung achten, sondern z.B. auf YouTube Sample-Videos ansehen.
Schließlich geben die theoretischen Werte in der Regel wenig Auskunft über die tatsächliche Leistung des Produkts.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Canon EOS 550D. Für etwa 600 Euro gibt es eine sehr professionelle DSLR mit 1080p HD-Aufnahmefunktion. Die EOS 500D zeichnet Videos im Full-HD-Modus (1920x1080 Bildpunkte) mit 20 Bildern pro Sekunde auf. Wenn in dem kleineren HD-Format 720p mit 1280x720 Bildpunkten gefilmt wird, resultieren 50 oder 60 (59,94) Bilder pro Sekunde.
Die Nikon D7000 ist eine etwas teurere Alternative zur Canon Kamera und bietet mit bis zu ISO 25.600 exzellente Bilder auch im schwachen Lichtverhältnissen. Videoaufnahmen verlaufen wie bei der Canon, jedoch kann man dank elementarer Schnittfunktionen schon in der Kamera die Videos bearbeiten. Über ein optional erhältliches externes Stereomikrofon gibt es auch Stereo statt Mono Sound.
Fazit
Wer mehr Wert auf die Videofunktion und den Preis legt, der sollte sich für die Canon EOS 550D entscheiden, die definitiv das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Nikon macht zwar bessere Bilder, jedoch muss man dafür rund 200 Euro mehr zahlen.