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Die effektivsten Methoden, um die russische Sprache zu lernen

Russisch ist die Muttersprache von mehr als 150 Millionen Menschen. In der Russischen Föderation ist es Amtssprache, aber weit darüber hinaus wird es im Osten und Südosten Europa und Vorderasien gesprochen und verwendet. Hervorgegangen ist die Sprache aus dem Moskauer ostslawischen Dialekt, der seit dem 18. Jahrhundert das Kirchen-Slawisch verdrängt hat.

Russisch hat eine große Bedeutung

Dem Erlernen des Russischen steht als erstes Problem die kyrillische Schrift entgegen. Die von Slawen-Aposteln Kyrill und Method im frühen Mittelalter erfundene Schrift ist für den Westeuropäer – vor allem in ihrer geschriebenen Form - nicht ganz einfach zu lernen. Die russische Grammatik ist schwierig. Vor allem aber haben deutsche Muttersprachler Probleme mit der Aussprache. Die ist weich und melodisch, aber der deutsche Akzent ist hart. Als Fremdsprache wird Russisch heute in den deutschsprachigen Ländern kaum an weiterführenden Schulen gelehrt – auch nicht als zweite oder dritte Fremdsprache
Bis zur Wende 1989 ist es überall in den von der Sowjetunion beherrschten Ländern zwischen der Elbe und dem Schwarzen Meer gelehrt worden. Die Effizienz dieses Unterrichts soll nicht sehr groß gewesen sein – der große Bruder war eben nicht sonderlich beliebt. Und so spielt nach dem politischen Umbruch diese Sprache in diesem Raum nirgends in Kultur und Wirtschaft eine größere Rolle.

Volkshochschule als erste Wahl

Wer Russisch lernen will, ist mit Lehrgängen eines Russischkurs an der Volkshochschule – die wohl in jeder größeren Stadt angeboten werden – gut bedient. Lehrende sind meist Muttersprachler, häufig auch ehemalige Bundeswehr-Soldaten, die am Bundesfremdsprachenamt für den Kriegsfall geschult worden sind. Problematisch ist, dass die Volkshochschullehrgänge sich meist auf ein, höchstens zwei Abende pro Woche beschränken. Dadurch dauert es lange, bis ein höheres Sprachniveau erreicht ist. Wenn es schneller gehen soll, kommen die in allen Großstädten bestehenden Sprachschulen in Betracht. Die sind zwar teuer, aber sehr effektiv. Hier ist Einzelunterricht möglich, der sich bei Bedarf – etwa zu Studienzwecken oder für einen geschäftlichen Aufenthalt – über mehrere – sicherlich anstrengende - Stunden am Tag erstrecken kann.

Privatutnerrricht bei Muttersprachlern

Auch sollte man daran denken, sich einen Sprachlehrer unter den vielen Zuwanderern zu suchen, die heute auch in Kleinstädten leben, auch zu Sprachübungen bei Grundkenntnissen. Unter denen sind viele Akademiker, deren Abschlüsse hier nicht anerkannt worden sind. Sie können zweifellos einen sehr effektiven Sprachunterricht in häuslicher Atmosphäre erteilen. Das Honorar kann individuell ausgehandelt werden. Sprachreisen nach Russland sind mangels Nachfrage und sprachlicher Voraussetzungen kaum im Angebot. Au-Pair-Aufenthalte dürfen angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse dort noch lange Zeit auf Ausnahmen beschränkt bleiben.

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