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Calming Signals - Wie beruhigt man seinen Hund?

Gerade in der Hundeerziehung hört man oftmals das Wort „Calming Signals“. Aber was ist damit gemeint? Calming Signals sind nichts anderes als Beschwichtigungssignale eines Hundes. 2001 hat Turid Rugaas hierzu ein Buch veröffentlicht. Falsch ist es jetzt aber zu denken, dass es sich hierbei um eine neue Erziehungsmethode handelt.

Was sind Calming Signals?

Diese Signale sind nur ein kleiner Teil vom Ausdruckverhalten des Hundes. Ein Irrglauben herrscht auch insoweit, dass man denkt, Turid hätte diese Signale entdeckt. Calming Signals sind schon vor vielen Jahren von zahlreichen Biologen und Verhaltensforschern entdeckt und interpretiert worden. Mit dem Beschwichtigen versucht ein Hund das aggressive Verhaltens des anderen Hundes abzuschwächen oder gar zu verhindern. Diese Signale sollen das friedliche Zusammenleben in der Hundegemeinschaft sichern. Viele Menschen denken Hunde sprechen nicht. Diese Aussage wurde aber mehrfach widerlegt. Für jeden Hundehalter ist das Zusammenleben mit seinem vierbeinigen Freund einfacher, wenn er die Sprache des Hundes versteht und zu deuten weiß. Turid ist der Meinung, dass ein Hund Calming Signals einsetzt, wenn er Stress hat oder nervös ist. Dies kann man so nicht einfach bestätigen. Es ist vielmehr so, dass ein Hund aus einer Stresssituation heraus deutlich wachsamer ist. Hierbei kommt es zu den sogenannten Übersprungshandlungen wie zum Beispiel das „Gähnen“ oder das „Harn absetzen“. Mit diesem Wissen über den Hund hat man es im Zusammenleben mit dem Hund deutlich einfacher, denn man kann ihn in der Tat verstehen.

Die wichtigsten Signale

Die geduckte Haltung oder das klein machen wird von vielen Hundebesitzern als lauern oder zum Angriff übergehen gedeutet. Dabei macht sich der Hund hier nur klein, um sich trotzdem dem anderen Hund zu nähern. Legt sich der Hund auf den Rücken, dann wird dies als Unterwürfigkeit gedeutet. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Steigerung der geduckten Haltung. Im Zusammenleben mit den Menschen hat das „Pföteln“ einen stark bettelnden Charakter. Der Hund hält dem Menschen die Pfote hin, weil er etwas von ihm möchte. Ist der Hund gegenüber einem anderen unterlegen, dann wendet er den Blick ab. Er vermeidet den Augenkontakt. Dies gilt sowohl bei einem anderen Hund als auch beim Menschen. Das Wegdrehen ist hierzu die Steigerung. Man dreht dem Gegner das Hinterteil zu, um aggressive Handlungen zu blocken. Freut sich ein Hund besonders, dann kann es vorkommen, dass der Hund etwas Harn absetzt.

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