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Bachelor Programme - Wie geht man vor, was muss man wissen?

Juni 1999, das Datum der Bologna-Reform – die gemeinsame Erklärung der zukünftigen europäischen Hochschulpolitik. Eine Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraumes für transparente und vergleichbare Studienstrukturen- und Abschlüsse der beteiligten Länder. Eine Internationalisierung der Hochschulausbildung für eine größere Mobilität der Studenten und der damit verbundenen Verbesserung der Beschäftigung im europäischen Ausland. Was steckt dahinter?

Bachelor, Master und viele neue Begriffe

Bachelor- und Masterprogramme sind Begriffe, welche sich aus dem Studentenleben, um das Bemühen eines Studienplatzes nicht mehr wegzudenken sind. Bachelor und Master mit unterschiedlichen Endungen, je nach Abschluss. Ist der Bachelor abgeschlossen, kann der Master folgen. Ist dieser erfolgreich bestanden, kommt die Überlegung zur Promotion oder auch die Variante der Teilnahme eines PhD Programmes.
PhD, die Abkürzung für das lateinische Philosophiae Doctor. Die Bezeichnung kann als Äquivalent zur deutschen Promotion gesehen werden. PhD ist jedoch nicht zwingend für den Doktor der Philosophie. Dieser ergibt sich entsprechend aus der nominellen Zusammensetzung wie zum Beispiel PhD in Arts und Sciences. Der Deutsche Akademiker Austausch Dienst in Deutschland (DAAD Germany) bietet für Studierende eine der wenigen Plattform für eine passende Suche einer Promotionsstelle oder Forschung ([[www.daad.de|http://www.daad.de/]]).
Akkreditierung der Universität
Voraussetzung für einen zugelassenen Bachelor- oder Masterstudiengang ist die Akkreditierung durch eine regionale Akkreditierungsagentur. Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss eines Studiums. Zumeist dauert dieser Studiengang zwischen sechs und acht Semester und kann zu diversen Abschlüssen führen. Diese sind abhängig vom Fachgebiet des Studiums. So können sie die Endungen Bachelor- of Arts (B.A.), of Science (B.Sc.), of Engineering (B.Eng.), of Laws (LL.B.), of Fine Arts (B.A.F.) sowie Bachelor of Music (B.Mus.) enthalten.

Ein typischer Ablauf

Grundlagen des Studiums
In den ersten drei bis vier Semestern eines Bachelors Studiengang werden zumeist die Grundlagen eines Faches vermittelt. Die letzten Semester sollen der Vertiefung dienen. Die Aufteilung des Studiums erfolgt in sogenannte Module. Sie setzen sich aus Vorlesungen und Seminaren zusammen. Der Abschluss bildet eine Hausarbeit oder eine Klausur. Ein Modul entspricht zumeist einem Semester, maximal höchstens einem Studienjahr. Fächerübergreifende Module wie Kommunikation, Ausdauer oder auch Qualitätsbewusstes Handeln ergänzen das Hauptmodul und sollten als Nebenfächer belegt werden.
ECTS-Punkte
Leistungspunkte oder Kreditpunkte gibt es auch weiterhin (frühere Bezeichnung „Scheine“) und werden als ECTS-Punkte bezeichnet. Zusätzlich zu den Punkten werden auch Noten vergeben. In der Regel müssen während eines Studiums 180 ECTS-Punkte erreicht werden. Somit 30 Punkte pro Semester. Die Berechnung der Punkte, der Arbeitsleistung ist neu und man sollte wissen, das ein ECTS-Punkt mit 30 Arbeitsstunden angesetzt wird. Das heißt, dass 900 Arbeitsstunden absolviert werden müssen, um die Punkte zu erreichen. Umgerechnet entsprechen das 40 Stunden pro Woche. Der Bachelor Studiengang ist sehr umfangreich und kann als strukturierter und anspruchsvoller bezeichnet werden, als die ehemaligen Diplomstudiengänge. Informationen über die Bedingungen und Ablauf sind unter www.bachelor-studium.net zu finden.

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