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Indische Gewürze zum Verbessern des Geschmacks

Indien ist das Land der Gewürze. Dank der Handelslinien wurde jener Reichtum an Geschmack schon früh entdeckt und auf den deutschen Speiseplan gebracht. Zugegeben: Nicht jede dieser fremdartigen Aromazutaten lässt sich in unseren heimischen Speisen unterbringen, doch gibt es einige Vertreter, die gut passen und flugs etwas Abwechslung bringen.

Woher bekommt man solche Raritäten an Gewürzen in guter Qualität?

In den großen Gewürzregalen der Supermärkte sind zwar viele Sorten vertreten, doch das Aroma ist meist wenig intensiv. Das fällt vor allem auf, wenn man schon einmal durch die Basare orientalischer Länder gestreift ist und die ein oder andere Prise der dort feil gebotenen Gewürze geschmeckt hat. Doch müssen indische Gewürze nicht im Supermarkt gekauft werden. Wer in einer größeren Stadt lebt oder ab und wann eine solche besucht, hat vielleicht die Möglichkeit, bei einem indischen Händler oder einem speziellen Gewürze-Shop einzukaufen. Dort werden originale Gewürze offeriert, wie sie auch im Orient verwendet werden. Geht das nicht, so gibt es zum Glück noch das Internet, über welches die gewünschten Gewürze bei speziellen Versandhändlern bestellt werden können.

Kardamom, Ingwer, Kreuzkümmel und Garam Masala lassen sich bequem in deutsche Rezepte einbringen.

Kardamom, dessen Kapsel auch "grüner Kardamom" genannt wird, bringt Frischeerlebnis in jede Speise. Er gehört zu den pikanten Gewürzen, die jedoch auch über einen Hauch von "süß" verfügen. Salate bekommen durch ihn einen neuen Gout. Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Karotten oder grüne Bohnen werden durch Kardamom mehr als bereichert und einige Kardamomkapseln, kurz im Mörser gestoßen und dann im Wasser der Salzkartoffeln mitgekocht, verleihen der Stärkeknolle neuen schmacklichen Hintergrund. Als Kapsel, Samen oder Pulver verfügbar, nimmt der geneigte Koch am Besten die Samen und befüllt damit eine Pfeffermühle, so kann der reizvolle Aromaspender frisch gemahlen werden. Ingwer, erhältlich als relativ geschmacksneutrales Pulver oder als frische geschmacksintensive Wurzel, bringt mit seinen hohen Anteilen an Bitterstoffen und ätherischen Ölen exotische Schärfe in Speisen. Beim Einkauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wurzel glatt und fest ist. Zur Verwendung muss er geschält werden, mit dem Gurkenschäler oder einem Löffelstiel. Anschließend in feine Scheiben schneiden oder raspeln und ab damit in Kompotte, Kuchen, Gemüse oder Fleischgerichte. Die Aufbewahrung erfolgt im Kühlschrank. Kreuzkümmel, nicht zu verwechseln mit unserem deutschen Kümmel, erinnert an Kampfer, kombiniert mit bitterer Schärfe. Er wird gemahlen angeboten und ist meist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala. Wer seinem Gulasch eine fremdländische Note geben möchte, dem sei dieses Gewürz ans Herz gelegt. Garam Masala gehört in viele orientalische Fleischgerichte. Die Mischung aus Kardamom, Nelken, Zimt, Pfeffer, Muskatnuss und Kreuzkümmel ist stark aromatisierend und beflügelt den Geist des Genießers. Da sein Geschmack durch zu starke Hitzeeinwirkung leicht verfliegt ist es empfehlenswert, das Gewürz erst kurz vor dem Servieren beizufügen. Besonders lecker schmeckt Garam Masala im Hühnerfrikassee oder Lammgulasch.

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