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Die Geschichte von Lakewood Guitars

LAKEWOOD GUITARS - so der Markenname des deutschen Herstellers dieser eleganten und hochwertigen Westernguitarren. Angesiedelt in Gießen, stellt Lakewood Gitarren in fast 100%iger Handarbeit Zupfinstrumente für besonders anspruchvolle Kunden her.

Gründung und Namensfindung

Martin Seeliger entschied sich 1979, statt eines Studiums in einem Musikaladen in Kassel anzufangen. Er lernte dort seinen späteren Lehrherrn, den Inhaber des Manfred Pletz Guitarrenbau kennen. 1981 begann er die Ausbildung zum Zupfinstrumentenmacher, die er 1983 mit Erfolg beendete. Bald schon nach seiner Gesellenprüfung eröffnete er seinen eigenen Gitarrenladen in Gießen. Es fehlte jedoch noch der passende, ausdrucksstarke Name für die Firma. Zufällig fand Seeliger den Ort Lakewood am Erisee, in der Nähe von Cleveland/USA, auf einer Landkarte. Er entschied sich für diesen klangvollen, amerikanischen Namen, der international gut auszusprechen war und der für ihn auch den richtigen Spirit mitbrachte. (www.lakewood.de, www.gezupftes.de)

Die Firma

Seeliger legte 1984 seine Meisterprüfung als Zupfinstrumentenmacher ab, klassische Konzertgitarren zeugen als Arbeiten von dieser Zeit. Bald schon wurde der alte Laden in Gießen zu klein und Martin Seeliger verkaufte ihn. Neueröffnet wurde 1986 im Stadtteil Rödgen der neue Lakewood Guitars Shop in einer ehemaligen Zigarrenfabrik. Hier war Platz genug für die Werkstätte für zumeist Westerngitarren. Mahagoni, Palisander, Ovankol, Ahorn und Ebenholz, Cocobolo, Zirikote oder Macassar-Ebenholz werden u.a. für den Klangkörper der einzigartigen Gitarren verwendet. Die typische Schallochverzierung von Lakewood Guitars erkennt der Fachmann auf den ersten Blick. Von 1988 bis 1992 baute z.B. Seeliger die Lakewood D-12 und die D-12-12, einen 12-Saiter.
Spezielle Kunden mit hohen Ansprüchen sollten Kunden werden. Dementsprechend liegen die Westerngitarren von Martin Seeliger auch im oberen Preissegment des Guitarrenmarktes angesiedelt.

Aktuell

Lakewood Guitars beschäftigt heute etwa 20 Mitarbeiter, die mit den modernsten Techniken umzugehen wissen. Seit 1998 wird (zum ersten Mal in Europa) ein besonders umweltfreundliches Lackverfahren verwendet, dass den Arbeitsprozeß erheblich verkürzt, da es die Trockenzeit beschleunigt und sich weniger Lösungsmittel verflüchtigen. Auch hochmoderne CNC-Technik (Computerized Numerical Control) und ein Konfigurations-Tool, mit dem (auf 3D-Basis) Gitarren vor dem Bau simuliert werden können, wird bei Martin Seeliger eingesetzt. Mit High-Tech und hohem Anspruch an die Qualität seiner Produkte ist es Seeliger schnell gelungen sich einen Namen zu machen. Seine Instrumente haben ihren ganz eigenen Klangcharakter, den unverwechselbaren Lakewood-Sound. Diesen besonderen Sound findet man im Bereich des Blues, Folk, Bluegrass, bei Songschreibern, Fingerpickern und Solointerpreten, im Bereich des Rock und Pop, oder auch in der Klassik. Es werden Stahlsaitengitarren gebaut, Westerngitarren, Klassische Gitarren ebenso wie Exoten und Sondermodelle, die oft von namhaften Musikern als Einzelstücke gespielt werden. Lakewood Gitarren sind in fast ganz Europa zu finden und zählen zu den hochwertigsten in Deutschland. International verkauft Martin Seeliger seine Gitarren nach Nordamerika, Japan, Taiwan, Singapur, Neuseeland und Südkorea.

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