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Anleitung: Bilder suchen um Art Thiefs zu überführen

Bilder stehlen im Netz ist kein Kavaliersdelikt. Monatlich gibt es mehr und mehr Straftaten in diesem Sektor. Doch wie kann man feststellen, ob ein Bild geklaut wurde? Wie kann man es in den Weiten des Internets wiederfinden?

Ursache und Wirkung

Die Versuchung ist groß. Ob es um ein passendes Bild für den zu verkaufenden eBay Artikel geht, oder um ein schönes Motiv für die eigene Homepage. Klauen ist einfacher als selber machen. Ein paar Klicks und schon ist die Arbeit getan – und die Straftat begangen. Eine solche stellt nämlich das Benutzen von fremden Bildern dar. Ohne ausdrückliche Erlaubnis bekommt man schnell Probleme. Bilder klauen kommt dem Diebstahl von geistigem Eigentum gleich. Urheberrechtsverletzung ist eben auch eine Straftat. Eine weit verbreitete.
In einem solchen Fall ist eine Geldstrafe von 50 bis 150 Euro (pro Monat wohlgemerkt) nicht unüblich. In besonders harten Fällen kann sie allerdings auch höher ausfallen. Dabei muss die Urheberschaft nicht mit einem „©“ gekennzeichnet worden sein, der Urheberschutz greift trotzdem. Besonders dreiste Diebe kopieren das Bild allerdings nicht, sondern verlinken es lediglich auf ihrer Seite. Das führt dazu, dass die Kosten für den entstandenen „Traffic“ an dem Urheber hängen bleiben. Das Internet wird oft fälschlicherweise immer noch als rechtsfreier Raum gesehen. Dies führt zu einer geringeren Hemmschwelle und damit zu besonders vielen Straftaten in diesem Bereich.

Wie überprüfe ich, ob mein Bild geklaut wurde?

Eine Möglichkeit besteht darin, sich selbst auf die Suche nach geklautem Material zu machen. [[www.google|http://www.google/]].de bietet beispielsweise eine Bildersuche, die mit ein wenig Glück bereits zum Erfolg führen kann. Allerdings ist das sehr anstrengend und in keinem Fall genau. Wenn man im vornerein sicher gehen will, dass man gestohlene Fotos wiederfindet, kann man Firmen beauftragen, seine Photos per Wasserzeichen zu markieren. Dann ist es ein Leichtes, gestohlene Fotografien wiederzufinden, da es dafür spezielle Suchmaschinen gibt. Einen solchen Service bietet beispielsweise die Firma Digimarc an. Eine weitere Möglichkeit stellt das sogenannte Fingerprinting dar. Die Bilder werden in ihre Bestandteile zerlegt, damit man sie einfacher wiederfinden kann. Diesen Service bietet die Firma Tineye kostenlos an. Das Rundumpaket bietet die Firma Web Content Solutions GmbH aus Hamburg an. Sie hat ein Programm entwickelt, welches oben genannte Verfahren mit einer Suche nach ähnlichen Textstellen kombiniert. Photopatrol 2.0 heißt das Programm. Es ist bis zu 500 Bildern kostenlos. Ansonsten zahlen sie eine Jahresgebühr von 250 Euro. Das tolle daran: Falls geklautes Material aufgespürt wird, kann man die Firma auch gleich beauftragen sich um die rechtlichen Fragen zu kümmern.

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