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Altersvorsorge nach Riester - welche Möglichkeiten gibt es?

Nach einigen Startschwierigkeiten ist die Riester-Rente heute ein etabliertes Produkt zur privaten Altersvorsorge. Der Sparer hat inzwischen die Auswahl aus mehreren Anlageformen.

Allen Anlegerinteressen wird Rechnung getragen

Der Versicherungswirschaft liebstes Kind war die Riester-Vorsorge auf der Grundlage von Rentenversicherungsverträgen. Als Verbraucher haben Sie die Auswahl zwischen der Anlage in eine klassische Rentenversicherung und einer fondsgebundenen Rentenversicherung. In beiden Fällen ist Ihnen eine garantierte Rente sicher. Für jüngere Sparer eignet sich die fondsgebundene Variante, da Aktienfonds über lange Laufzeiten hinweg immer Gewinne erwirtschaften. Die Ausschüttung wird über der einer klassischen Rentenversicherung liegen. Der Haken an einer Rentenversicherung ist die vergleichsweise hohe Belastung mit Abschlußkosten, sprich Vermittlungsprovisionen. Sowohl für konservative als auch für chancenorientierte Sparer bieten sich weniger kostenintensive Lösungen für einen Riester Vertrag. Gerade für Arbeitnehmer, die keine 15 oder 20 Jahre mehr berufstätig sein werden, sind Versicherungen keine ideale Lösung. Die Kostenquote zu kompensieren wird schwierig. Von einigen Banken werden klassische Banksparpläne angeboten. Da diese praktisch ein Sparbuch darstellen, fallen keine Provisionen an. Vom Vertrieb wird diese Lösung daher nicht propagiert. Die Anbieter finden Sie im Internet auf der Seite der [[Stiftung Warentest|http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Riester-Banksparplaene-Mit-Sicherheit-rentabel-1212938-2212938/]]. Der Vorteil für vorsichtige Anleger besteht darin, dass sie im Prinzip bei Vertragsabschluss auf den Cent wissen, wieviel Geld Ihnen später zur Verfügung steht. Versicherungen haben zum Garantiezins immer noch die Komponente der variablen Erträge. Wenn Sie eher zu den chancenorientierten Anlegern gehören, ist ein Riester-Investmentsparplan ein attraktives Instrument um richtig sparen zu können. Der Fondsanbieter wandelt am Ende der Ansparphase das Kapital in eine Leibrentenversicherung, um die garantierten Zahlungen sicher stellen zu können. Ein Vergleich mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung hinsichtlich der zu erwartenden Gesamtrente ist empfehlenswert.

Wohnriester ist ein ganz eigenes Thema

Wenn Sie planen, Wohneigentum zu erwerben und dieses auch noch im Alter selbst nutzen, können Sie die Riesterförderung auch für die Baufinanzierung verwenden. Hier stehen Ihnen zwei Wege offen. Zum einen ist es möglich, einen Bausparvertrag mit Riesterförderung zu besparen oder Sie tilgen Ihr Bankdarlehen direkt mit Hilfe der Riesterförderung. Während bei den oben beschriebenen Sparformen die spätere Rente ganz normal in das steuerpflichtige Einkommen einfließt, ist der Sachverhalt bei Wohnriester komplexer, da es keine konkreten Erträge im Rentenalter gibt. Vereinfacht dargestellt sieht es folgendermaßen aus. Es wird ein Konto eingerichtet, dem fiktive Erträge gutgeschrieben werden. Diese werden dann mit Rentenbeginn als steuerpflichtige Erträge sukzessive ausgebucht.

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