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Alles über den Neumarkt in Dresden

Der Neumarkt in Dresden kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. 1945 wurde der Dresdner Neumarkt bei einem Angriff durch alliierte Bomber völlig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier von Dresden wurde der Neumarkt wieder hergerichtet und im Jahr 2005 wurde die Frauenkirche als Symbol der Versöhnung zwischen den Völkern wieder aufgebaut.

Ein Platz, der Geschichte schrieb

Der Dresdner Neumarkt liegt zwischen Brühlscher Terrasse und Wilsdruffer Straße, zwischen dem Kurländer Palais und dem Taschenbergpalais. Als historischer Platz hatte der Neumarkt mit seinen barocken Gebäude bis zu seiner Zerstörung einen hohen europäischen Rang und seine Baukunst galt als einzigartig. Der Platz setzte sich aus den Plätzen des Neumarkts, der Frauenkirche und des Jüdenhofs zusammen. Die barocke Frauenkirche mit ihrem beeindruckenden Kuppelbau, gebaut von George Bähr, einem deutschen Baumeister des Barock, war das Herzstück des Platzes. Früher gehörte der Neumarkt nicht zu Dresden
Der heutige Neumarkt gehörte in frühen Zeiten noch nicht zur Stadt Dresden. Erst in der Renaissance wurde das Gebiet des Neumarkts im Jahr 1548 mit in das Stadtgebiet von Dresden aufgenommen. Preußische Truppen zerstörten den Neumarkt während des Siebenjährigen Kriegs von 1756 bis 1763. Bei den Zerstörungen brannte ein großer Teil des Neumarkts ab.

1945 versank Dresden in Schutt und Asche

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 schlug die schwarze Stunde für Dresden. Etliche Gebäude in der historischen Innenstadt wurden durch alliierte Bomber zerstört. Dresden lag in Schutt und Asche. Auch die barocke Frauenkirche wurde durch den Feuersturm schwer beschädigt. Am Morgen des 15. Februar stürzte sie zusammen. Die Ruine blieb als Mahnmal gegen den Krieg erhalten. 1994 begann der Wiederaufbau der Frauenkirche, der ohne Spenden und Förderer aus der ganzen Welt nicht möglich gewesen wäre. Die DDR-Regierung bemühte sich, viele der historischen Bauten wieder aufzustellen, sprengte aber andere Fassaden, wie etwa die Ramoische Gasse. In den 1970-er Jahren wurde auf den Neumarkt das neue Polizeipräsidium in Plattenbauweise gebaut. 2005 wurde es wieder abgerissen. 2005 wird die Frauenkirche wieder eingeweiht
Am 30. Oktober 2005 wurde die wieder aufgebaute Dresdner Frauenkirche von dem sächsischen Landesbischof Jochen Bohl geweiht. Das internationale und nationale Medieninteresse war riesig. Die barocke Kirche mit dem Kuppelbau ist wieder das Glanzstück des Neumarkts. Dresden hat sein schönes, historisches Zentrum zurück bekommen und blickt hoffnungsvoll in eine Zukunft ohne Krieg und Zerstörung.

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