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Adrian Lyne: Biografie

Adrian Lyne ist ein britischer Regisseur, der in der achtziger Jahren einige Erfolge an den Kinokassen feiern konnte. Besonders bekannt ist sein Tanzfilm Flashdance, der heute zu den charakteristischsten Filmen dieses Jahrzehnts zählt.

Filme und Erfolge

Adrian Lyne, der seine Karriere als Werbefilmer und Regisseur für Musikvideos begann, gelang bereits mit einem seiner ersten Spielfilme der große Durchbruch. Der Tanzfilm Flashdance erzählt die Geschichte einer Schweißerin, die von einer großen Karriere als Tänzerin träumt und tatsächlich an einer Ballettschule aufgenommen wird. Dank seiner aufwändig choreographierten und gefilmten Tanzszenen wurde Flashdance zu einem der erfolgreichsten Discofilme, die Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre sehr populär waren. Auch der Soundtrack des Films konnte großen kommerziellen Erfolg verbuchen, insbesondere der Titel "Maniac", für den Lyne auch das Musikvideo drehte, wurde zum Radiohit. Anschließend drehte Adrian Lyne die Erotikthriller "9 1/2 Wochen" und "Eine verhängnisvolle Affäre", für letzteren erhielt er 1987 eine Oscarnominierung als bester Regisseur. Mit dem surrealen Film "Jacobs Ladder", in dem ein sterbender Vietnamsoldat von Halluzinationen gequält wird, machte Adrian Lyne einen kurzen Ausflug in das Horrorgenre, ehe er sich mit "Ein unmoralisches Angebot" und "Lolita" wieder den erotisch angehauchten Filmen widmete.

Charakteristische Stilmittel und Themen

Mit Ausnahme des Films "Jacobs Ladder" befassen sich die Filme Adrian Lynes oft mit den Themen Sexualität und Erotik. Soweit möglich besetzte er die Rollen in diesen Filmen mit Darstellern, die sich gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befanden, was seine Filme zu Kinoerfolgen machten. Vor allem die Besetzung der Hollywoodstars Mickey Rourke und Kim Basinger in dem Erotikfilm "9 1/2 Wochen" sorgte für eine Kontroverse und damit auch hohes Interesse beim Kinopublikum. Einer der größten Kinoerfolge Adrian Lynes war das Beziehungsdrama "Ein unmoralisches Angebot" mit Robert Redford und Demi Moore. Auch Adrian Lynes Verfilmung des Bestsellerromans "Lolita", in der Jeremy Irons eine Affäre mit einem minderjährigen Mädchen hat, löste einen Skandal aus. Adrian Lynes Hintergrund als ehemaliger Werbe- und Musikvideoregisseur zeigt sich in seinen Film vor allem durch oftmals stark stilisierte Szenen, so setzt Lyne gerade in den Erotikszenen verstärkt Weichzeichner und Kunstnebel ein. Ein Markenzeichen des Regisseurs sind auch Hunde der Rasse Labrador Retriever, die in mehreren seiner Filme zu sehen sind.

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