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Meisteraufstieg in der deutschen Fußballmeisterschaft - Bedeutung und nennenswerte Spiele

Fußball ist weltweit die beliebteste Sportart. Was wären wir nur ohne ihn? Ständige Diskussionen über falsche Schiedsrichterentscheidungen und die Leistung der eigenen Elf bestimmen Woche für Woche die Schlagzeilen. Fans strömen, teilweise verkleidet, in die Stadien und machen Stimmung. Und alle Teams auf der ganzen Welt kämpfen um das Eine, die Meisterschaft.

Die Geschichte der Meister

Seit 1903 wird der deutsche Meister der Männer ermittelt, bei den Frauen seit 1960. Damals durfte sich der VfB Leipzig als erster Meister eintragen. Es hat sich in der Zeit sehr viel geändert. Der Austragungsmodus mit 18 Teams in der Bundesliga wurde 1963/64 eingeführt. Der 1. FC Köln durfte sich damals als erster Meister feiern lassen. Heute hat der Gewinn der Meisterschaft eine sehr starke Bedeutung. Fußball ist Kommerz, es werden Unsummen an Geldern für Werbung, Gehälter, Infrastruktur und Stadien investiert. Ausrüster und Sponsoren erwarten von den Vereinen Spitzenleistungen. Den Sieger und den Zweitplatzierten erwartet ein sicherer Platz in der begehrten Champions League. Dort kann ein Verein ebenfalls Millionen verdienen.
Bayern München ist in Deutschland der erfolgreichste Verein und hat die meisten Titel gewonnen. Bei den Frauen ist es der 1. FFC Frankfurt. Die 70er-Jahre waren die erfolgreichsten in der Geschichte der Bundesliga, auch auf internationalem Parkett. Bayern München und Borussia Mönchengladbach beherrschten die Liga. Fünf Meisterschaften konnte Gladbach feiern, während die Bayern vier Titel errungen haben. In dieser Zeit gewann Bayern München drei Mal den Europapokal der Landesmeister und der HSV einmal den Europapokal der Pokalsieger. Gladbach hat zweimal und die Frankfurter Eintracht einmal den UEFA-Pokal gewonnen.

Nennenswerte Spiele

1993/94 gab es das sogenannte Phantomspiel. Ein Ball ging neben das Tor, wurde aber als Tor anerkannt. Die Neuauflage und damit die Tabellenführung gewannen die Bayern gegen Nürnberg. 1999/2000 entschied ein Eigentor von Michael Ballack (Leverkusen) die Meisterschaft zu Gunsten der Bayern. Wer erinnert sich nicht an die Dramatik der Saison 2000/2001? Auf Schalke war das Spiel beendet, die "Knappen" gewannen gegen Unterhaching 5:3. Zeitgleich erzielte der HSV gegen Bayern München in der 90. Minute das 1:0. Schalke war damit Meister. Auf der Anzeigetafel im Parkstadion verfolgten über 50.000 Fans die Nachspielzeit in Hamburg. Doch dann geschah das Unfassbare. In der 94. Minute, quasi in letzter Sekunde, erzielte Patrick Andersson das 1:1. Bayern feierte und Schalke weinte. Das war bis heute die dramatischste Meisterschaftsentscheidung in der Bundesliga. Geschichte schrieb auch Borussia Mönchengladbach. Dem Club gelang 1978 mit 12:0 gegen Borussia Dortmund der bis heute höchste Sieg. Abseits, ja oder nein; 11-Meter, ja oder nein; Videobeweis, ja oder nein... Der Gesprächsstoff geht nie aus. Und das ist gut so.

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