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Kostenlos und einfach, und auch noch ohne große Vorkenntnisse an die eigene Webseite? Mit einem WYSIWYG - Editor ist es möglich!

WYSIWYG Editoren - Webdesign für Anfänger

Die etwas lange geratene Abkürzung WYSIWYG steht für "what you see is what you get" und bezeichnet eine Programmart, bei der man das Arbeitsergebnis direkt im Programmfenster sieht. Für das Erstellen einer Webseite bedeutet dies konkret, dass man die Oberfläche der Webseite beim bearbeiten sieht, und auf ihr die Funktionen anlegt. Im Hintergrund erstellt das Programm von alleine den HTML-Quellcode. Solche Editoren eignen sich auch für komplette Neulinge. Es gibt sowohl kostenpflichtige Programme, aber zum Glück auch ein paar Freeware-Angebote. Im Folgenden wird die Arbeitsweise von NVU in groben Zügen dargestellt. NVU ist ein solcher kostenloser WYSIWYG-Editor von Mozilla.

NVU von Mozilla

Die Arbeit beginnt mit dem Einstellen eines Hintergrundes für die eigene Page. Hier können entweder eigene Bilder als Background angelegt werden, oder einfach ein Farbe aus der Farbpalette. Um die Page zu gliedern, werden sogenannte "Table" benutzt, also Tabellenzeilen und Spalten. Mit diesen kann man die Zone für das Banner, die Seitenleisten und den Contentbereich festlegen. Was hier gefällt ist die relativ freie Gestaltungsmöglichkeit. Um aus dem starren Tabellenraster auszubrechen, kann man mehrere Tabellenfelder zusammenlegen, die sich dann auch beliebig verschachtelt über mehrere Zeilen und Spalten erstrecken können.
In diese durch die Tabellen definierten Bereiche kann nun Content eingepflegt werden. Zum Beispiel ein Seitenmenü, das Banner (wenn es nicht im Hintergrund integriert ist), oder der eigentliche Inhalt. Hier ist zu beachten, dass man im Editor immer nur eine Page der Webseite bearbeitet. Es ist also ratsam zunächst den Aufbau der Webseite zu gestalten, und dann die Elemente einzufügen die auf jeder Unterseite gleich bleiben (Seitenleiste, etc.). Das Ganze sollte als Vorlage gespeichert werden. Erst danach werden die einzelnen Pages mit unterschiedlichem Content erstellt und einzeln abgespeichert. Beim speichern gilt es zu beachten, dass die Homepage, also die Startseite der Webseite, unbedingt unter dem Dateinamen "index.html" anzulegen ist, damit sie auch als solche erkannt wird!

Nachteile der Freeware

Der große Kritikpunkt solcher Webseiten ist der sehr schlechte Quellcode, denn die WYSIWYG-Editoren generieren. Das Problem hierbei ist die Allergie der Google-Suchmaschine gegen solche Quellcodes, die unnötig verschachtelt sind. Wer sich als relativer Laie aber zunächst nicht um einen besonders guten Pagerank kümmert, darf sich auf Bastelspass und eine professionell wirkende Webseite freuen. Damit die eigene Website auch online gehen kann, benötigt es allerdings noch eine Domain und ausreichend Webspace. Diese kosten allerdings nicht besonders viel.

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