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Heizölanbieter im Vergleich - Wo sich der Einkauf wirklich lohnt

Während der Preis für Holzpellets seit Jahren nahezu stagniert, unternehmen die Heizölpreise eine quartalsweise Berg- und Talfahrt. Im langjährigen Vergleich muss man sogar von einem steilen Flug nach oben sprechen. Aus finanziellen Gründen ist es dennoch nicht für jeden möglich, den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf alternative Energien zu schaffen. Vor allem jene sollen hier einen Überblick finden, wo sie ihr Öl bestellen können, wo sind die Heizöl Kosten besonders hoch und wo bestellen sie günstig.

Vor der Bestellung

Egal ob sie ihr Heizöl direkt beim Händler kaufen oder online bestellen, die Preise sind mengenmäßig berechnet, also: je mehr, desto günstiger!
Außer Acht lassen sollte man auch nie den Zeitpunkt der Bestellung. Es ist zu beobachten, dass von Ende Januar bis Mitte Februar der Literpreis für Heizöl so niedrig ist, wie im Jahresverlauf dann nur noch an manchem Spätmaitag oder an vereinzelten Tagen im Juli. Eine längere Analyse des Marktes, etwa mit Hilfe sogenannter Heizöl Charts, kann den Einkauf um einiges günstiger machen.
Regionale Schwankungen des Heizölpreises muss der Kunde jedoch hinnehmen, wie ein Preisvergleich im Netz zeigt.

Wie teuer wird es heuer?

Angenommen wird ein Einkauf von 1000 Liter Heizöl nach DIN 51603-3 in Berlin und München und der vergleichbaren Ö-Norm C 1109 in Wien und Bregenz (inklusive Mehrwertsteuer und Lieferung an den Endkunden). Auf wer-ist-billiger.de erhält der interessierte Berliner das günstigste Angebot mit € 821,10 vorgeschlagen.
Rund 500 km südlicher in München legt der Kunde für die gleiche Bestellmenge € 890,12 hin, denn der Literpreis im Münchener Raum beträgt 7,265 € (in Berlin waren es eben noch € 6,90).
Nur knapp 200 km Luftlinie südlicher liegt Bregenz. Arm dran sind sie, die Österreicher, liegt der Heizölpreis für das Standard Heizöl extra leicht schwefelfrei bei satten € 8,50 pro Liter.
Die Familie erhält in diesem Beispiel eine Gesamtrechnung von € 1.052,- beim billigsten Anbieter!
Und im Osten, in Wien? Netto kostet der Liter Heizöl in der Bundeshauptstadt € 8,616 und schlägt somit alle bisher verglichenen Städte.
Bis das Öl im Tank ist, entsteht dem Kunden eine Belastung von knapp € 1.070,- nach Angaben von fastenergy.at.

„Versteckte“ Kosten

Wie teuer ist ihr Heizöl aber wirklich?
Denkt man das Model einer Heizöllieferung von 1000 Litern weiter und zieht dazu die Zahlen aus den vorigen vier Beispielen heran, ergibt das einen durchschnittlichen Nettopreis von € 7,82 pro Liter Heizöl zum Stichtag 21.08.2011. Alternative Energien, wie etwa Pellets kosten allein aufgrund der 7 prozentigen Besteuerung schon deutlich weniger für den Endverbraucher (Heizöl 19 %).
Des Weiteren noch unberücksichtigt der Brennwert ihrer Tankfüllung!
Wie viel Wärmemenge ergibt sich aus diesem Einkauf?
Und wie fällt die Ökobilanz dieses Produktes aus? Spätestens an diesem Punkt der Rechnung wird Heizöl eigentlich nicht mehr bezahlbar.

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