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Foto-Scanner: Welche Scanner eignen sich dafür?

Auf dem Dachboden liegen noch reihenweise Fotoalben mit Bilder, die langsam verbleichen. Um die kostbaren Erinnerungen zu retten, holt man sich am besten einen Fotoscanner. Damit kann man die Bilder rasch in einer hervorragenden Qualität digitalisieren und auf dem PC aufbewahren.

Anforderungen

Mit einem Fotoscanner kann man schnell und einfach die wertvollen Erinnerungen an vergangene Tage retten. Doch neben der passenden Hardware, braucht man auch die passende Software. Gute Filmscanner wie der HP 4890 bringen gleich die passenden Programme mit, um Negative oder Dias zu bearbeiten. Auch Spuren der Zeit wie Staub oder verblasste Farben lassen sich ausbessern. Man darf sich aber nicht täuschen lassen. Der Weg vom gedrucktem Foto bis zum fertigen Filmscan kann durchaus den ganzen Tag dauern. Zu oft verliert man sich in Erinnerungen an alte Zeiten.

Auflösung und Geschwindigkeit

Auch wenn das meiste Nacharbeiten die Software erledigt, ist eine ordentliche Bildgrundlage immer noch das wichtigste, denn zu große Fehler am Bildmaterial kann schlussendlich auf die Bearbeitungssoftware nicht mehr retten. Gedruckte Bilder haben meist eine Bildpunktdichte von 300 Punkten pro Zoll (dpi). Entsprechend sollte man auch die Auflösung wählen. Seitens der Hardware gibt es hier selten Probleme. Aktuelle Fotoscanner wie der Epson Perfection V330 oder der Canon CanoScan 5600F haben beide eine weitaus höhere Bildpunktdichte, als ein vernünftiger Scan erfordert. Dennoch sollte man die Auflösung nicht ganz aufdrehen. Zum einen verbessert sich die Bildqualität jenseits von 600 dpi nicht mehr, zum anderen explodiert die Dateigröße mit der hohen Auflösung. Schnell hat man so Bilder mit 150 Megabyte und mehr auf der Festplatte. Mühsames und zeitintensives Umrechnen ist dann erforderlich.

Scanservice nutzen

Will man selbst die 100 € für einen Fotoscanner nicht ausgehen oder hat keine Zeit, kann man auch einen Scanservice nutzen. Bei Preisen von 0,40 € je Bild kann das aber schnell ins Geld gehen. Dafür kann man hier auch einen APS-Film digitalisieren lassen. Nachbearbeitungen wie zum Beispiel Farbanpassungen kosten nochmals extra. Bei 150 Bildern oder mehr fährt man mit eigenen Scans billiger.

Fazit

Wer sich einen passenden Fotoscanner kauft, kann die alten Bilder selbst problemlos auf den PC bringen. Natürlich muss man sich Zeit nehmen. Anhängig von der Anzahl der Bilder kann das durchaus ein ganzer Tag werden. Ansonsten findet man im Internet verschiedene Anbieter, die das Scannen übernehmen.

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