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FI Schalter: Wozu ist der Fehlerstromschutzschalter gut?

Der Fehlerstromschalter ist eine Schutzmaßnahme in der elektrischen Installation jedes Hauses. Er dient vor allem dazu, Schäden an Personen durch etwa Defekte an elektrischen Geräten zu verhindern. Wie dies funktioniert, davon handelt dieser Text.

Eine typische Situation bei der Benutzung von elektrischen Geräten

Zuerst sollte einmal erklärt werden, was der Begriff FI bedeutet:
Das F steht schlichtweg für Fehler, und das I ist die elektrische Bezeichnung für Strom. Zusammengesetzt bedeutet FI also Fehlerstrom.
Aber was ist eigentlich ein Fehlerstrom? Nun, einfach gesagt, ist ein Fehlerstrom ein solcher, der eigentlich gar nicht da sein, oder besser gesagt fließen dürfte. An dieser Stelle sollte ein Beispiel für einen Fehlerstrom genannt werden, damit Sie wissen, was damit gemeint ist: Dazu ein einfaches Beispiel. Sie benutzen ein Bügeleisen und bügeln damit Ihre Hemden. Nun tritt auf einmal ein Defekt an diesem Gerät auf, und zwar folgender:Die Heizwicklung im Bügeleisen brennt durch. Der Heizdraht kommt in Berührung mit dem Gehäuse des Bügeleisens. Damit ist die metallische Heizfläche gemeint, die auf der Wäsche aufliegt. Durch diesen Defekt wäre nun diese Heizfläche in direkter Verbindung mit der gefährlichen Netzspannung. An dieser Stelle braucht sicher nicht erwähnt zu werden, was passieren würde, wenn Sie in diesem Moment diese metallische Fläche berühren würden. Richtig, Sie würden einen elektrischen Schlag bekommen, der unter Umständen sehr gefährlich sein kann. Um diese Gefahr zu unterbinden, wurde der Fehlerschutzschalter entwickelt, dessen Funktion jetzt erklärt werden soll.

Was macht der FI-Schalter und was habe ich für einen Nutzen davon?

Möglicherweise sind Ihnen schon einmal die Kontakte in der Steckdose aufgefallen, die ober- und unterhalb der Löcher sitzen, in die der Netzstecker eingesteckt wird. Diese Kontakte werden als Schutzleiter bezeichnet. Jedes Gerät, das zum Beispiel eine elektrisch beheizte und metallische Fläche enthält oder dessen Gehäuse aus Metall besteht, hat einen Netzstecker, der Kontakte beinhaltet, die beim Einstecken des Netzsteckers einen Kontakt zu eben diesen Schutzkontakten herstellt. Sie können dies an dem größeren Netzstecker erkennen. Das schon erwähnte Bügeleisen beispielsweise enthält auch diese zusätzlichen Kontakte, die beim Anschließen des Steckers an die Steckdose diesen Schutzkontakt herstellen. Dies hat folgenden Grund: Bei einem Defekt des Bügeleisens, der soeben schon erwähnt wurde, würde der Strom zu Heizen des Bügeleisens nicht mehr zum Nullleiter abfließen, wie das normalerweise der Fall ist, sondern über das Gehäuse und den Schutzleiter. In diesen Moment tritt der FI-Schalter in Funktion. Durch den Defekt fließt ein Strom an einer Stelle, wo er nicht fließen dürfte. Der Fehlerstromschalter registriert diesen und unterbricht sofort die Betriebsspannung. Mit anderen Worten, er fliegt raus.Das soll vor allem verhindern, dass Sie beim Gebrauch von Geräten, die defekt sind, einen Stromschlag bekommen.

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