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Alte Science Fiction-Filme - welche Werke haben dauerhafte Akzente in der Filmindustrie gesetzt?

Das Sci-Fi-Genre hat seit jeher nicht nur kommerziell unglaublich erfolgreiche Filme hervorgebracht, sondern auch so manche zeitlose Klassiker, von denen noch Jahrzehnte später Filmemacher profitieren. So, wie die nachfolgenden Science-Fiction-Filme.

Die Eroberung des Weltraums im Kino

Mit Begeisterung blickt der Mensch nach draußen in Richtung Weltraum. Welche Abenteuer, welche Kreaturen könnten ihn dort erwarten? Keine definitiven Antworten, aber Vermutungen hierzu äußert der Science-Fiction-Film. Bereits 1902 schilderte der Film "Die Reise zum Mond" einen fiktiven Trip zum Erdtrabanten. Es sollte beileibe nicht der einzige Streifen dieser Art bleiben. Doch während etwa die "Planet der Affen"-Filme Menschen als technologisch überlegene Wesen auftreten lässt, herrscht meist der umgekehrte Fall vor: Kreaturen von anderen Planeten landen auf der Erde und richten oftmals heillose Zerstörung an. "Kampf der Welten" (1953) gilt als Prototyp des Invasionsfilmes und hat bis heute tiefe Spuren in der Popkultur hinterlassen. Steven Spielbergs fünf Jahrzehnte später produzierter "Krieg der Welten" ist unter anderem eine Hommage an den George-Pal-Klassiker. Zahlreiche Filme, wie etwa Roland Emmerichs "Independence Day" (1996) variieren das Sujet der kaltherzigen, erbarmungslosen Zerstörer lediglich und liefern somit weitere Blaupausen für ähnliche Filme. Spielbergs "E.T. - Der Außerirdische" erscheint da fast schon als Ausnahme: Ein friedfertiger Alien, der niemandem etwas Böses will - ein Kuriosum unter all den düsteren Streifen, die eine Begegnung menschlicher mit außerirdischen Wesen praktisch nur als kriegerischen Akt verstanden wissen wollen. Dabei lauert der wahre Feind oftmals im Menschen selbst.

Terminator & Co: Aufstand der Maschinen

Doch auch Streifen, deren Handlung sich auf der Erde ohne jeglichen Fremdkontakt abspielt, gehen oft mit Zerstörungsphantasien einher. Zu nennen wäre etwa die "Terminator"-Reihe, die nicht nur viele ähnliche Genrewerke inspirierte, sondern ihrerseits von Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" die entscheidende Anregung erfuhr. Plötzlich begnügten sich Roboter und andere Maschinen nicht mehr damit, dem Menschen zu dienen. Vielmehr empfanden sie ihre eigenen Schöpfer als störende Elemente in der Vollkommenheit der Natur. Die logische Folge: Vernichtung! Nur eine Spur menschenfreundlicher präsentierte sich die "Matrix"-Reihe. Hier trachten die Maschinen nicht nach der Vernichtung, sondern der Versklavung ihrer einstigen Herrn. Der geneigte Genre-Fan mag sich manchmal die Haare darüber raufen, dass das Genre oftmals in effektlastiges Actionkino abgleitet. Da bildet das optimistische Weltbild der "Star Trek"-Reihe eine willkommene Abwechslung. Trotz böser Aliens oder Schwarzer Löcher propagieren sie den Glauben an das Gute im Menschen, wie auch in der Natur selbst. Eine sehr seltene Momentaufnahme positiven Denkens, die angesichts der neuerdings wieder in Mode gekommenen Invasionsfilme ("Skyline", "World Invasion: Battle Los Angeles") fast schon nostalgisch-naiv wirkt.

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