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Minna von Barnhelm: Alles zum Lustspiel von G.E.Lessing

Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück ist ein aus der Feder des deutschen Schriftstellers Gotthold Ephraim Lessing stammendes Lustspiel in fünf Aufzügen. Lessing begann 1763 mit der Arbeit an dem Werk und stellte es 1767 fertig. Lessings Stück kann als eine der bedeutendsten Komödien der deutschsprachigen Literatur eingeordnet werden.

Das unerwartete Wiedersehen

Inhaltlich befasst sich das Werk vor allem mit der Liebesirrungen und - wirrungen zwischen den Protagonisten Minna von Barnhelm und Major Tellheim und ist vor dem Hintergrund des siebenjährigen Krieges angesetzt. Nach Ende desselbigen entschließt sich der Major Tellheim, soeben aus der Armee entlassen und mit leeren Händen dastehend, dazu, sich begleitet von seinem letzten Bediensteten Just in einen Gasthof zurückzuziehen.
Doch wie es der Zufall will, soll Tellheim ausgerechnet aus derjenigen Unterkunft vom Wirt vertrieben werden, in der Minna von Barnhelm untergebracht werden soll: Tellheims ehemalige Verlobte.
Diese ist mit der Zielsetzung in die Stadt gekommen, ihren Liebsten zu suchen, da sie nach dem Ende des Krieges keinerlei Lebenszeichen von ihm erhalten hatte. Da Tellheim finanziell schlecht dasteht, was jedoch nach außen hin nicht zu bemerken ist, will er durch seinen Bediensteten Just seinen Verlobungsring quasi als Pfand für das Mietgeld beim Wirt hinterlassen. Nun kommt es jedoch so, dass Minna des Ringes an der Hand des Wirtes gewahr wird und ihn sogleich als den ihres geliebten Tellheims wiedererkennt.
Auf diesem Wege erlangt sie Kenntnis von der verfahrenen finanziellen Situation ihres Verlobten. Tellheim ist währenddessen der festen Überzeugung, dass er nicht mehr von Wert oder Interesse für Minna von Barnhelm sei.

Wiederannäherung der Liebenden

Wieder kommt ein hilfreicher Diener zum Einsatz: Dieses Mal vertauscht Minna mithilfe ihrer Dienerin Franziska Tellheims Ring mit dem ihren und täuscht ihm vor, sie sei seinetwegen von ihrem Onkel enterbt worden. Dieser Umstand mache ihre Liebe wieder möglich. Bald darauf kommt es zu einer weiteren Gegenüberstellung der beiden Liebenden, als Minna erfährt, dass Tellheim sei wieder rehabilitiert wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt erfährt wiederum Tellheim, dass Minna wirklich enterbt wurde, was zu einem entscheidenden Wendepunkt führt. Vor diesem neuen Hintergrund fühlt sich Tellheim Minna wieder ebenbürtig und leiht sich Geld, um sie zu ehelichen.
Für ihn steht fest: die Festigung der Beziehung zu seiner Geliebten ist ihm wichtiger, als wieder in den Krieg zu ziehen.
Und auch das zweite Paar, Franziska und Tellheims Wachtmeister Werner, kommen in den Genuss eines glücklichen Ausgangs.

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