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Hemd mit Krawatte - Wie kombiniert man richtig?

Wozu Krawatten? Bei Bankern, Managern oder Anwälten herrscht nach wie vor Krawattenzwang. Auch ein „Jeansfreitag“ kann dem nichts entgegensetzen. Die Krawatte bietet den Männern die einzige Chance, Farbe und Muster zu bekennen. Ein grauer oder dunkler Herrenanzug wird so zu einem lebendigen Bekleidungsstück. Wie kombiniert man(n) die Krawatte jedoch richtig?

La cravate, c'est l'homme

Richtig kombiniert kann eine Krawatte elegant und der Anzug Mode den entscheidenden Pfiff verleihen. Wie schrieb doch so schön Honoré de Balzac im 19. Jahrhundert: „La cravate, c'est l'homme“ - die Krawatte macht den Mann aus. Eingeführt wurde die Krawatte um 1800. Zu Herrenhemden gehören nun mal Krawatten, mögen sie aus Seide oder sonstigem edlen Material sein. Sie markieren den Unterschied zwischen dem Privaten und dem Offiziellem. Sie kann einem unausgesprochenen Kodex entsprechen, und so bei harten Vertragsverhandlungen durchaus hilfreich sein. Bei feierlichen Anlässen kann sie Respekt ausdrücken und bei Beerdigungen etwas sehr Würdevolles und Ehrerweisendes. Sucht man(n) sich ein Hemd aus, wird häufig dazu die passende Krawatte gleich mitgekauft. Schließlich soll es ja stimmig und schick wirken. Insbesondere Maßhemden werden auch gerne mit edlen Krawatten geschmückt. Zeigt man(n) doch damit seinen Geschmack und Stil.

No Gos and Gos

Auch bei Krawatten gibt es sogenannte „No Gos“ - vor allem im Geschäftsbereich. Dazu gehören die Spaßkrawatten, wie Mickymäuse oder Ottifanten, welche zum Teil einfach albern wirken können. Eine Krawatte in gleicher Farbe wie das Hemd war lange ein Tabu. Dieses kommt nun wieder und kann durchaus stylisch wirken, wenn es richtig kombiniert ist. Richtig kombiniert bedeutet in diesem Fall, das Hemd passt zur Krawatte, ohne ein Materialmix zu kreieren. Baumwolle mit Seide oder womöglich eine Lederkrawatte (auch ein No Go) ist fehl am Platz. Gemustert und gemustert = Stilgefühl? Ein gemustertes Hemd mit einer gemusterten Krawatte benötigt viel Stilgefühl. Ist dieses nicht sicher, sollten die Finger davon gelassen werden. Sicher ist hier, wer ein Hemd mit einem Musterschlips kauft. Kurz gesagt, ist das Restoutfit dezent, darf die Krawatte etwas mutiger sein. Umgekehrt verhält es sich ebenso. Bei einem auffälligen Outfit, sollte der Schlips dezent daherkommen. Schwarze Krawatten sollten nur bei Beerdigungen angezogen werden. Bei abendlichen Anlässen ist eine einfarbige Krawatte zu empfehlen. Reine Seide ist das Nonplusultra, bei sportlicher Bekleidung kann Wolle oder ein Woll-Seide-Gemisch elegant aussehen. Strickkrawatten sind out. Eine Krawatte sollte auch niemals mit einem Polohemd kombiniert werden. Keine schwarze Krawatte zu einer Hochzeitseinladung, keine Krawatte mit Selbstbinder und Gummizug oder gar den Schlips in den Hosenbund fixieren sind Standards, die jeder Mann kennen sollte. Es sind Kleinigkeiten. Werden diese beachtet, kann man(n) nichts falsch machen. Und so kann gesagt werden, der Mann und seine Krawatte sind ein schönes Paar. Weitere Tipps und Tricks lassen sich auch unter www.krawatte-hemd.de nachlesen.

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