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Die Geschichte der Matchbox Autos

Von der Entstehung der Firma "Lesney Products" bis zum Kultobjekt der 1970er Jahre. Eine Idee schreibt Geschichte.

Lesney Products

Lesney Products war der ursprüngliche Name der kleinen Gießerei, die Anfang 1947 von den beiden Schulfreunden Leslie Smith und Rodney Smith gründeten. Sie kauften sich ihre erste Spritzgußmaschine und begannen im Norden Londons Formen für kleine Modellautos zu entwickeln.
Sie mussten am Anfang mit einem Startkapital von 600 Pfund auskommen, von denen auch die neu erworbene Maschine bezahlt worden ist. Zu Anfang produzierten sie größere Modelle, die relativ teuer waren und so nicht die breite Masse ansprechen könnten. Hätten sie nicht relativ schnell dennoch einen Großauftrag an Land ziehen können, hätten sie damals ihre kleine Unternehmung aufgeben müssen. 1952 fertigte der Mitarbeiter Jack Odell für seine Tochter ein so kleines Modell einer Dampflock, dass dieses in eine Streichholzschachtel passte. Damit begann die Erfolgsgeschichte von Lesney Products. Zudem wurden die Modelle obwohl sie kleiner wurden zunehmend detailgetreuer.

Matchbox

Den Kindern wurden damals Regeln vorgegeben, die die Größe eines Spielzeugs angaben, welches mit zur Schule gebracht werden durfte. Die Modelllocks, die Lesney Products damals noch produzierte waren schlichtweg zu groß, als das Odells Tochtes sie hätte mitnehmen dürfen. Aus diesem Grund fertigte er damals das erste Matchbox Modell. Matchbox bedeutet im deutschen "Streichholzschachtel". Schnell erkannten sie, dass diese eine gute und gewinnbringende Idee sei. Das Matchbox Auto war erfunden. Es folgten zahlreiche Modelle von Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen, so dass die Produktion in den 60er Jahren ihren Höhepunkt erreichte und die kleinen Matchboxautos in den 70ern zu einem wahren Kultobjekt heranreiften. Heutzutage stellen diese Modelle gefragte Sammlerobjekte dar. Gerade die Modelle der 70er, aber auch die früheren Dampflocks und z.B. das kleine Modell der königlichen Kutsche (Small Coronation Coach) sind äußerst begehrt. Mit Anfang der 90er lies das Interesse an Matchbox Autos jedoch nach. 1992 wurde die Firma von "Tyco" aufgekauft, die sie kurz später jedoch weiter an "Matell" veräußerten Die Jungend zeigt heute kaum noch Interesse an diesen Spielzeugen, für Sammler ist das Interesse aber ungebrochen. Es gibt auch heute noch viel Handel mit den einstigen Kultobjekten und bei der Suche nach "Matchbox Börse" wird man heute auch im Internet - das damals noch kein Thema war - schnell fündig.

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