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Buch-Verlag - Arten von Verlagen, Aufgaben und Empfehlungen

Die Rolle, die ein Verlag bei der Entstehung eines Buches spielt, hat sich auch im Internet-Zeitalter nicht wesentlich geändert. Der Verlag nimmt ein Werk in sein Programm auf, sorgt für Veröffentlichung und Verkauf. Nicht nur Bücher werden verlegt. Wichtig ist zu wissen, welcher Verlag für welches Produkt geeignet ist, und auf welch unterschiedliche Weise Verlage arbeiten.

Arten von Verlagen

Die Internetseite des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (boersenverein.de) unterteilt Verlage nach Programmschwerpunkten. Von Bild- und Kunstbuchverlagen über Fachbuch- und Wissenschaftsverlage bis zu Belletristik und Schulbuchverlagen ist alles vertreten. Verlage, die Noten oder Spiele anbieten, könnte man hier ergänzen, ebenso wie Zeitungsverlage oder Softwareverlage. Neben dem Inhalt unterscheiden sich Verlage auch in der Art, wie sie ihre Geschäfte führen. Am interessantesten für diejenigen, die sich fragen: "Wie werde ich Autor?" ist neben der inhaltlichen Unterteilung die Wirtschaftsweise des möglichen Verlagspartners. Hier kommt es darauf an, ob man als Autor sein Manuskript zur Begutachtung einreicht und dann bei Annahme einen Vorschuss und spätere Gewinnbeteiligung erhält, oder ob man von vornherein um eine Druckkosten-Betieligung gebeten wird.

Aufgaben

Generell gilt, dass der Verlag als Mittler zwischen Autor und Leser tritt und für die Verbreitung eines Werkes sorgt. Egal, ob das Werk literarischer, wissenschaftlicher, künstlerischer oder musikalischer Art ist, der Verlag übernimmt die Veröffentlichung und erhält dafür in der Regel vom Autor sämtliche Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte. Dies regelt ein Vertrag zwischen Autor und Verlag, beziehungsweise Verleger. Das deutsche Urheberrecht unterscheidet sich vom amerikanischen Copyright und dem anderer Länder in wesentlichen Punkten, deshalb ist es ratsam, vor Vertragsabschluss einen auf Urheberrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren, um genau zu wissen, was man unterschreibt. Nachdem ein Verlag ein Werk in sein Programm aufgenommen hat, sorgt er dafür, dass das Werk redigiert (also von Fehlern befreit), dann - im Fall eines Buches - gesetzt, gedruckt und veröffentlicht wird. Auch Werbung und Verbreitung über den Buchhandel (in Buchhandlungen und Internet) gehören zu den Aufgaben des Verlages. Häufig werden Autoren vertraglich dazu verpflichtet, die Öffentlichkeitsarbeit für ihre Werke durch Lesungen oder Auftritte zum Beispiel bei Buchmessen zu unterstützen.

Empfehlungen

Bevor man sich als Autor für einen Verlag entscheidet, sollte man sich genau darüber im Klaren sein, wie der entsprechende Verlag arbeitet. Als Faustregel für Neuautoren gilt, Werke, die der eigenen Arbeit ähneln, zu suchen und sich mit den entsprechenden Verlagen in Verbindung zu setzen. Gerade für unbekannte Autoren ist es oft schwierig, von den großen Verlagen angenommen zu werden. Unter Umständen kann ein kleinerer, aber engagierter Verlag hier sinnvoller sein. Bevor man einer Druckkosten-Beteiligung zustimmt, sollte man ganz sicher sein, dass der Wunsch, das eigene Werk veröffentlicht zu sehen, größer ist als die finanziellen Erwartungen.

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