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Books on Demand - Wie funktioniert das?

Viele Hobby- Autoren träumen davon, irgendwann das eigene Buch in der Hand zu halten. Durch Books on Demand haben einige von ihnen diesen Traum bereits verwirklicht. Wie funktioniert dieses System und welche Vor- bzw. Nachteile hat es?

Books on Demand - Der einfache Weg zum eigenen Buch

Books on Demand, oder Buch auf Bestellung, ist ein System, das Autoren die Chance geben soll, ihr Buch auf unkomplizierte und kostengünstige Art zu veröffentlichen. Den größten Anbieter dieses Verfahrens findet man unter der gleichnamigen Internetadresse books-on-demand.de. Hier kann man mittlerweile über 70000 Titel bestellen. Der Preisvorteil gegenüber dem klassischen Verlag entsteht u.a. durch die fehlenden Lagerhaltungskosten, da Bücher, wie die Definition es andeutet, erst gedruckt werden, wenn sie bestellt wurden. Dadurch wird das Risiko für den Verleger wesentlich überschaubarer, so dass sich dieses Verfahren besonders für Manuskripte eignet, deren mögliche Verkaufszahlen man vorher schwer einschätzen kann. Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein Verlag oder ein Unternehmen, dass sich auf Digital- und Offsetdruck spezialisiert hat, bieten Autoren an, ihr Manuskript einzureichen und den Druck für sie zu übernehmen. Der Autor behält in der Regel die Rechte an seinem Buch und bekommt für jedes verkaufte Buch ein zuvor vereinbartes Autorenhonorar. Bei books-on-demand reicht eine Mindestbestellmenge von 30 Exemplaren, die dem Autor als Autorenausgaben nach dem Druck zur Verfügung gestellt werden. Diese kann er frei verkaufen oder verschenken. Auch wenn bei Books on Demand schon viele Manuskripte veröffentlicht wurden, die renommierte Verlage zuvor abgelehnt hatten, sieht sich diese Plattform nicht als Konkurrenz zum klassischen Verlagsgeschäft. So ist Books-on-Demand ein Tochterunternehmen des Buchdienstleisters Libri.

Die Vor- und Nachteile von "Books on Demand"

Während Verlage ein Manuskript zunächst weniger nach inhaltlichen, sondern mehr nach wirtschaftlichen Aspekten beurteilen, bietet Books on Demand die Herstellung eines Buches ab der oben genannten Mindestauflage von 30 Exemplaren an. Zum Vergleich: Für Bücher, die im herkömmlichen Offsetdruck hergestellt werden, rechnet sich ein Manuskript erst ab einer voraussichtlichen Verkaufsmenge von 5000 Exemplaren. Dazu kommt, dass klassische Verlage oftmals von den Autoren einen Druckkostenzuschuss verlangen, um das Risiko nicht alleine zu tragen. Die Vorteile für den Autor liegen also auf der Hand und sind in der unkomplizierten Verfahrensweise und den niedrigen Startkosten begründet. Außerdem kann man als Autor viele Details zur Veröffentlichung und des Drucks selbst bestimmen, z.B. die Seitenanzahl, die Aufmachung des Covers und die Höhe des Verkaufspreises. Natürlich gibt es auch die andere Seite der Medaille. Das Verfahren sieht teilweise kein Lektorat eines Manuskripts vor. Dadurch variiert die Qualität der verlegten Bücher ziemlich stark, was ein Grund dafür sein dürfte, dass der Verband deutscher Schriftsteller keine Aufnahme von Autoren zulässt, die ausschließlich ein solches Verfahren des Selbstverlags nutzen. Für Manuskripte und Autoren, die auf dem klassischen Wege keine Chance bekommen hätte, ist Books on Demand aber eine echte Alternative.

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