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Holger W.H. Fischer

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Wer ist Gott?

Wer ist Gott?

In den Kirchen wird viel von Gott gesprochen und zu ihm gebetet. In Büchern ist oft die Rede von "ihm". Aber: Wer ist Gott?
Holger W.H. Fischer Holger W.H. Fischer
Artikel : 26
Seit : 11/06/2016
Kategorie : Religion & Glauben

Artikel zu entdecken

Gott und Pandemie

Für jemand, dem Gott nichts bedeutet, ist die Fragestellung "Gott und Pandemie" einfach nur unsinnig. Es bleibt dann nur der Tatbestand der Pandemie und die Tatsache, dass ganze Nationen sich damit befassen müssen. Zu "Pandemie und die Nationen" möchte ich aber nichts schreiben, weil es sich dabei um eine komplett immanente Thematik mit untersch

Menschen taumeln in einer gottleeren Welt herum

Haben Sie auch beobachtet, was offenbar die Sehnsucht der Menschen in der Corona-Situation ist? Es ist das Sich-Sehnen nach dem bisher gewohnten Leben mit allen Einkaufsmöglichkeiten, mit allen nur denkbaren Freizeitvergnügungen und - möglichkeiten. Die Menschen nennen das ihr Grundrecht bzw. ihre Freiheit und fordern dieses teils durch Demos ei

In die Fresse hauen? (Glosse!)

Ich wusste eine Zeit lang nicht, wo ich Gott finden sollte. Dabei bin ich seit 1970 Pfarrer. Ein wohlmeinender Kollege sagte: Dann vertrau´ dich einfach Gott an, sag ihm, was dich bewegt - entweder in leise gesprochenen Worten oder in Gedanken. Als hätte ich das nicht schon versucht. Da musste ich denken: Meint der Kollege, Gott sei blöd? - Gott

Ist Gott ein Wesen oder eine Person?

Hört man manche Pfarrer von Gott reden, könnte man meinen, sie stünden in direktem Kontakt mit Gott als einem Wesen oder als einer Person. Das ist natürlich Unsinn. Niemand kann Gott als ein Wesen beschreiben. "Wesen" ist ein Begriff, der sich an allen möglichen Wesen dieser Welt orientiert. Alle Begriffe, die wir verwenden haben einen solchen

Schlechtes Werbemanagement für Gott

Um eine Krise zu meistern, muss man sie managen. D.h. man muss zuerst einmal eine Menge Geld investieren, um das gewünschte (Verbraucher-)Verhalten anzukurbeln. Dann wiederum spielt sich allmählich der aufgewendete Betrag wieder ein, beim Staat in Form von Steuern, bei Firmen in der Gestalt von gewinnen. Die Kirche ist der größte "Werbeträger"

Was hat Gott mit unserer Unfreiheit zu tun?

Im Grunde ist die Antwort einfach. Dadurch, das wir alle irgendwann auf diese Welt gesetzt werden, müssen wir uns notgedrungen mit den in diesem Leben gegebenen Verhältnissen (Gesetze und eingegrenzte Freiheit) arrangieren. Die Ausgestaltung aller Gesetze, die unsere Freiheit einschränken, obliegt den Menschen und nicht Gott. Gott ist diesbezüg

Kirchliche Schmalspurtheologie, Corona und die Kreuzigung Jesu

Karfreitag 2020: Selten habe ich mich so sehr über die Theologe gewundert, die Bedford-Strohm und andere Kirchenleute öffentlich äußern: Jesu Kreuzigung wird unmittelbar mit dem Leiden an der Corona-Krise in Verbindung gebracht. Ich verstehe ja, dass man als kirchliche "Öffentlichkeitsperson" etwas zur Corona-Krise sagen muss. Aber theologisch

Auferstehung oder Wiederauferstehung?

Derzeit erwähnen deutsche TV-Beiträge im Zusammenhang mit Ostern eine "Wiederauferstehung Jesu", meist in Verbindung mit der Grabeskirche in Jerusalem. Dort soll ja das Grab Jesu liegen und wird seit Jahren von Millionen als Pilgerstätte angesehen: Nun ist fraglich, welcher Begriff- auf Jesus aus Nazareth angewendet - stimmt: "Auferstehung" oder

Egoisten

Für Gott ist der Mensch frei. Auch dazu frei, sich total von Gott abzuwenden, so als gäbe es "ihn" nicht. Das macht Gott nichts aus, aber der Mensch beschädigt sich dadurch zunehmend selbst, weil er seine Herkunft verleugnet und in einer sinnarmen Welt herumtaumelt, von einem vermeintlichen Vergnügen zum nächsten. Die Corona-Krise zeigt, wie s

Ohne Kommentar

Hier ein Text, der mit einer Begegnung von Francis A. Schaeffer und Karl Barth zu tun hat und die teils unerträgliche Arroganz von Barth zeigt: " In einer berühmten Unterhaltung mit Karl Barth im Jahre 1950 fragte Schaeffer den großen Theologen, ob er daran glaubte, dass Gott die Welt geschaffen habe. Barth antwortete, dass er das im ersten Jahr