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Textfabrikant

Textfabrikant

Logbuch des Textfabrikanten.
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Artikel : 96
Seit : 04/03/2010
Kategorie : Mode, Kunst & Design

Artikel zu entdecken

20121213

mit vätern habe ich reichlich erfahrungen gesammelt. am ende bin ich wider besseres wissen selbst ein vater geworden. auch ich habe einen vater. einen patriarchen. einen vatervater. einen muttervater. zwei schwiegerväter. zwei bruderväter. einige schwagerväter. und freunde die sich väter nennen. eine litanei aus vaterschaften die irgendwann ei

20130626

die schule ist zu ende. ferien. es war eine wunderbare erfahrung zu unterrichten. ich habe mich immer gesträubt. bisher. zu unterrichten. nicht der schüler wegen. mit denen lässt sich immer ein umgang finden. nein es war der schulbetrieb der mich zögern ließ. nun bin ich auch noch in einer privatschule gelandet. aber es waren sechzehn wunderba

20130626

es ist and er zeit zurückzukehren. ich war abgetaucht in eine welt in der welt. manche werden gedacht haben: nun gut einer weniger der die welt mit text belästigt. andere vielleicht im besten falle schade. nun bin ich wieder da. der textfabrikant hat nach langer zeit der gesperrten manufaktur wieder seine tore geöffnet. die maschinen arbeiten wi

20121214

franz kafka stellt keinen entfremdeten sondern einen fremden menschen dar. günther anders hat dies als erster erkannt. er analysierte kafkas werk aus der sicht seiner theorie der weltfremdheit des menschen. dennoch glaube ich dass günther anders theorie in bezug auf franz kafka zu kurz greift. bei kafka handelt es sich ja nicht nur um eine fremdh

20121216

ich habe spät in meinem leben zu sprechen begonnen. mit drei jahren nahm ich die sprache die in der welt gesprochen wurde an. auch wenn sie nicht die meine war. bis dahin verständigte ich mich mit meiner familie und mit freunden und bekannten und mitbewohnern mittels handzeichen. für wünsche und bedürfnisse entwickelte ich gesten. auf fragen a

20130710

am ende eines jeden tages bleibt nur der schrecken. so heißt mein neuer roman. es geht um den alltäglichen schrecken der die menschen umgibt. wie kann so ein roman überhaupt noch geschrieben werden? ein freund von mir hat die antwort darauf gefunden. ich müsste ihn schreiben als würde ich ihn mir vorsprechen. ihn einem menschen erzählen. drau

20121212

in thomas bernhards autobiographischen romanen gelesen. wie schreibt einer wie ich den roman seiner generation? in der ichform. an der ichform führt kein weg vorbei. restrospektiv. im präteritum. einen roman wagen. seit fünf jahren wage ich den roman. ein unterfangen das nicht gelingen will. auch wenn es anderen gelingt. ulrike ulrich schrieb be

20121215

franz kafka hat einmal gesagt dass ihm die geistige existenzbehauptung mehr beschäftigt habe als das physische überleben. in dieser sache bin ich sein apostel. sein nachfolger. auch ich kann nicht ohne geistige nahrung sein. nicht ohne die schrift. nicht ohne das wort. das wort schöpft welt. mit dem wort baue ich mir einen ort an dem ich hausen

20121211

was an büchern noch zu schreiben bleibt? wenige. schreiben ist für mich kein zeitvertreib sondern erkenntnisgewinn. wo es keine erkenntnis mehr zu gewinnen gilt kommt auch das schreiben an ein ende. ein gedichtband noch. zwei romane. und dann werde ich mich vielleicht zurückziehen. endlich jenes bürgerliche leben beginnen das alle immer schon v

20121218

jede reise nach wien ist eine in die vergangenheit die nicht mehr die meine ist. alles spürt sich bekannt an. die orte. die menschen. die geräusche. die düfte. doch so wenig sich manche orte verändert haben so sehr bin ich ein anderer geworden. und dieser andere betrachtet sich selbst und sein leben von einer endperspektive aus. jede reise in m