Noch nicht registriert ? Erstellen Sie eine Overblog !

Mein Blog erstellen

Jacqueline

Jacqueline

Macht euch selbst ein Bild.

Blogs

Krebs ist ein richtiges Arschloch

Krebs ist ein richtiges Arschloch

Ich bin erst 22 Jahre alt und habe schon einen Elternteil verloren. Ich möchte in diesem Blog, in Form von Kapiteln, versuchen zu erklären, wie ich mich während der Krankheit, bis zum Todeszeitpunkt und wie ich mich danach gefühlt habe. Es ist mir wichtig, anderen Betroffenen damit Mut zu machen, nicht den Kopf hängen zu lassen. Außerdem hilft mir das Schreiben, alles Geschehene zu verarbeiten.Viel Spaß beim Lesen ist wohl eher eine unpassende Formulierung, aber ihr wisst, was ich meine.
Jacqueline Jacqueline
Artikel : 9
Seit : 13/11/2014
Kategorie : People

Artikel zu entdecken

Kapitel 3

Kapitel 3

Zu Hause angekommen, fielen wir meiner Mama um den Hals und wollten alles ganz genau wissen. Sie sah deutlich blasser als sonst aus und ihr Blick ging oft ins Leere. Sie brachte uns auf den neuesten Stand und zeigte uns ein paar Bilder aus der aktuell aufgenommenen Magnetresonanztherapie (MRT). Auf den Bildern war deutlich erkennbar, dass in ihrer

Kapitel 8

Nach den ersten Zyklen der Therapien waren wir durchaus optimistisch. Es ging ihr den Umständen entsprechend gut und die Narbe war gut verheilt. Sie litt kaum an irgendwelchen Nebenwirkungen und es machten sich auch keine Hirnschäden bemerkbar. Es stand die erste Hirnuntersuchung nach der erfolgreichen Operation vor der Tür. Eine simple Routineu
Kapitel 1

Kapitel 1

Ein Elternteil zu verlieren gehört zum Lebenskreislauf leider einfach dazu. Aber wie geht man damit um, wenn man selbst noch sehr jung ist und der Elternteil schwer erkrankt und daran stirbt. Wer hilft mir damit umzugehen und wer sagt mir wie ich zu handeln und was ich zu fühlen habe. Wer gibt mir Kraft diese schwere Zeit durchzustehen. Und wie v
Kapitel 7

Kapitel 7

Freunde. Freunde sind ein wichtiger Bestandteil im Leben. Sie sind für einen da, stärken einem den Rücken, unterstützen einen wo sie nur können. Man lacht und weint zusammen, erlebt Schöne und auch weniger schöne Dinge zusammen. Im besten Fall, begleiten dich deine guten Freunde ein Leben lang. Mama hatte wirklich Glück. In der schwersten u
Kapitel 4

Kapitel 4

Ich glaube ich werde diesen Anblick nie vergessen, wie meine Mama nach diesem Eingriff aussah. Man darf nicht vergessen, dass die Ärzte die Mama operiert hatten, ganze Arbeit geleistet hatte. Um an den Tumor überhaupt heran zu kommen, hatten sie die Schädeldecke aufgesägt und umliegendes Gewebe entfernt. Eine Vorstellung, bei der ich nicht näh
Kapitel 5

Kapitel 5

Das Mamas Gehirn bisher keinerlei Schäden aufwies, trotz des großen und riskanten Eingriffs, half uns mit der Gesamtsituation leichter umzugehen. Natürlich ging das Ganze nicht spurlos an uns vorbei. Sowohl Papa als auch ich nutzen das Internet und Fachlektüre um mehr über Mamas Erkrankung und das „Glioblastom“ herauszufinden. Allerdings g
Kapitel 6

Kapitel 6

Die Therapien verlangten von Mama wirklich alles ab. Zweimal die Woche zur Strahlentherapie hatte es wirklich in sich. Um die genaue Stelle der Bestrahlung fest machen zu können, wurde speziell für Mamas Kopf eine Mischung aus Maske und Helm für den Kopf angefertigt. Eine Schutzmaske, die die Stellen während der Strahlentherapie schützen sollt

Vorspann

Es ist einer dieser schönen sonnigen Tage, die typisch für den Monat Mai sind. Ein paar Vögel zwitschern fröhlich und eine leichte Brise weht Blumen und Blätter im Wind hin und her. Die Sonne scheint durch die durchsichtigen grünen Vorhänge. Und durch den ins Zimmer strömenden Wind, fängt das vor dem Fenster hängende Windspiel an, Töne z
Kapitel 2

Kapitel 2

Es war ein schöner warmer Augusttag. Papa und ich verbrachten mit unseren Gastgebern einen lustigen und unterhaltsamen Abend auf dem Prater in Wien. Der Prater, eine Kirmes so groß wie ein kleines Dorf, mit allen Attraktionen die man sich wünschen kann und sie steht fest an Ort und Stelle, 365 Tage im Jahr. Ich hatte eine Postkarte gekauft und w