Computerwurm entfernen - Die Möglichkeiten, wenn es ein einfacher Antivirus nicht schafft
Kriminelle Computernutzer sind von einem erstaunlichen Erfindungsreichtum, wenn es darum geht, in fremde Computer einzubrechen. Nicht nur die US-Regierung und das Pentagon führen darüber Klage.
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Mit Mails werden Viren eingeschleust
Auf wohl jedem Computer ist ein Virenschutzprogramm installiert. Wichtig ist darauf zu achten, dass es beim Hochfahren des Rechners aktiviert wird. Das geschieht normalerweise automatisch, aber es kann wohl vorkommen, dass die Datei versagt. Problematisch ist allerdings, dass die damit installierte, so genannte „Firewall“ nicht zu scharf eingestellt werden kann. Sonst würden viele Online-Mitteilungen verloren gehen. Und so ist es fast alltägliches Schicksal, dass diese Virensuchprogramme in Mails enthaltene Trojaner, Computerwürmer und Viren zwar erkennen, aber die Mail trotzdem nicht zurückweisen. Es kommt eben darauf an, wie geschickt der Absender diese verpackt. Der Trojaner versteckt sich dann im Register, wo er nicht ohne großen Aufwand entfernt werden kann. Solche Trojaner können verhältnismäßig harmlos sein. So nutzen Kaufleute, um Angebote über Elektronik an alle auf dem Computer abgespeicherte Mail-Anschriften weiterzuleiten. Das können einige Tausend sein. Und da viele Adressen nicht mehr aktiv sind, verstopfen dann die Rückläufer die Mail-Postfächer. Auch an andere – dem Computernutzer völlig unbekannte – Anschriften werden so Mail-Botschaften verschickt.
Virenschutzprogramme helfen nur bedingt
Wenn ein solcher Computerwurm erst einmal im Computer steckt, bringt es gar nichts, das Virenschutzprogramm durchlaufen zu lassen. So wird nur auf geraume Zeit der Rechner blockiert mit dem Ergebnis, dass man feststellt, dass eine oder mehrere Dateien virenbelastet sind. Nur bekommt man die Viren so nicht wieder weg. Eine Fachzeitschrift hat ein Programm zur Entfernung solcher Computerwürmer entwickelt, das im Internet heruntergeladen werden kann. Dieses Programm soll in der Lage sein, veränderte Dateien zu erkennen und deren ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Ob allerdings ein mäßig erfahrener Computernutzer damit zurecht kommt, erscheint nach den Diskussionen auf entsprechenden Internetforen nicht ausgemacht. Das gilt auch für Programme wie malware scan, clean virus oder worm blaster, die gleichfalls angeboten werden.
Mit jungem Fachmann zusammenarbeiten
Der einzig wirklich erfolgversprechende Rat ist in hartnäckigen Fällen, sich die Hilfe eines im Umgang mit dem Internet erfahrenen Nutzers zu sichern. Dessen Honorarforderungen werden nicht hoch sein. Solche Fachleute finden sich auch in jeder Kleinstadt. Eine kostengünstige Kleinanzeige im örtlichen Anzeigen-Wochenblatt oder ein Aushang im Supermarkt – besser noch, wenn möglich, im Jugendzentrum - bringt zahlreiche Anrufe und mit Sicherheit einen ausgesprochenen Fachmann. Denn wenn so ein Computerwurm sehr hartnäckig ist, müssen Programme deinstalliert und später wieder aufgespielt werden. Das ist zumindest zeitaufwändig